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Umfrage: Unternehmen wollen 3G-Regeln für Büro und Produktion

·Lesedauer: 1 Min.

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen fordern nach einem Bericht des "Handelsblatts" erste Unternehmen in Deutschland die Politik auf, auch für Büros und Produktionshallen eine gesetzliche 3G-Regel einzuführen. Damit hätten nur noch Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete Zugang zu Betrieben.

In einer Umfrage des "Handelsblatts" unter ausgewählten Dax <DE0008469008>-Konzernen und großen Familienunternehmen habe unter anderem der Versicherer Allianz betont: "Klare rechtliche Vorgaben des Gesetzgebers wären sehr hilfreich." Auch für Vonovia <DE000A1ML7J1> wäre 3G die "vorzugswürdige Lösung", doch die rechtlichen Rahmenbedingungen erschwerten die Einführung, zitiert das Blatt den Immobilienkonzern.

Der Autozulieferer Continental <DE0005439004> plädiert demnach für 3G im Büro als "konsequente Fortführung der öffentlichen Corona-Regelungen". Der Energiekonzern RWE <DE0007037129> würde "die Einführung eines rechtlichen Rahmens für eine 3G-Regel begrüßen". Der Triebwerkshersteller MTU <DE000A0D9PT0> und der Haushaltsgeräteproduzent Miele fordern den Angaben zufolge bundesweit einheitliche Regelungen.

Erste Firmen haben laut "Handelsblatt" bereits ohne eindeutige Gesetzesgrundlage 3G- oder gar 2G-Regeln für ihre Firmengebäude verhängt, um den betrieblichen Alltag zu normalisieren. Besonders weit gehe Bayer <DE000BAY0017>: Beschäftigte etwa in Laboren oder Teilbereichen der Produktion könnten unter freiwilliger Anwendung der 2G-Regel wieder ohne Abstand und Maske zusammenarbeiten oder Meetings in Präsenz durchführen. Das sei rechtlich erlaubt: Mitarbeiter könnten ihren Impfstatus dem Arbeitgeber freiwillig nennen. Andere Firmen hätten 3G-Beschränkungen eingeführt: Bei SAP <DE0007164600> etwa habe seit Anfang Oktober nur noch Zutritt, wer geimpft, getestet oder genesen sei.

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