Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.234,16
    +31,48 (+0,21%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.978,84
    +1,01 (+0,03%)
     
  • Dow Jones 30

    33.800,60
    +297,03 (+0,89%)
     
  • Gold

    1.744,10
    -14,10 (-0,80%)
     
  • EUR/USD

    1,1905
    -0,0016 (-0,13%)
     
  • BTC-EUR

    50.102,46
    -1.188,79 (-2,32%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.235,89
    +8,34 (+0,68%)
     
  • Öl (Brent)

    59,34
    -0,26 (-0,44%)
     
  • MDAX

    32.737,55
    +105,52 (+0,32%)
     
  • TecDAX

    3.483,12
    +7,67 (+0,22%)
     
  • SDAX

    15.707,53
    -12,00 (-0,08%)
     
  • Nikkei 225

    29.768,06
    +59,08 (+0,20%)
     
  • FTSE 100

    6.915,75
    -26,47 (-0,38%)
     
  • CAC 40

    6.169,41
    +3,69 (+0,06%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.900,19
    +70,88 (+0,51%)
     

Umfrage: Sechs von zehn Deutschen halten Impfstopp für angemessen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Mehr als die Hälfte der Deutschen befürwortet laut einer aktuellen Umfrage den Impfstopp für das Vakzin von Astrazeneca <GB0009895292>. In einer YouGov-Umfrage sprachen sich demnach rund sechs von zehn Befragten für den vorsorglichen Schritt des Gesundheitsministeriums aus. Knapp ein Drittel (27 Prozent) fand die Entscheidung unangemessen, und etwa 13 Prozent machten keine Angaben, wie das Meinungsforschungsinstitut am Dienstag weiter mitteilte. Demnach glaubt die Hälfte der Befragten, dass die Akzeptanz des Präparats wegen der Aussetzung leiden wird.

Eine Forsa-Blitzumfrage im Auftrag von RTL und ntv kam am Dienstag zu einem ähnlichen Ergebnis: Demnach hält mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten die Aussetzung und erneute Überprüfung für verantwortungsvoll. Rund 39 Prozent halten dagegen den Schritt für übertrieben.

Das für die Impfstoff-Sicherheit zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hatte eine Aussetzung der Impfungen mit Astrazeneca empfohlen. Dem folgte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag. Nach Angaben aus dem Ministerium wurden in Deutschland bis Dienstagabend insgesamt acht Fälle mit Thrombosen (Blutgerinnseln) in den Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zur Impfung gemeldet, mehrere mit tödlichem Verlauf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht nach bisherigen Erkenntnissen keinen kausalen Zusammenhang von Thrombosen mit der Astrazeneca-Impfung.