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Umfrage: Mehrheit hat Konsum- oder Mobilitätsverhalten seit Kriegsbeginn verändert

Passanten in Essen im Februar (AFP/Ina FASSBENDER) (Ina FASSBENDER)

Viele Menschen in Deutschland haben im Laufe des Ukraine-Kriegs ihr Konsum- und Mobilitätsverhalten angepasst. Laut einer am Freitag veröffentlichten Civey-Umfrage für den Fernsehsender Welt sparen 32 Prozent der Befragten beim Heizen. 22 Prozent fahren weniger Auto als vorher.

24 Prozent der Befragten verzichten laut der Umfrage, bei der Mehrfachantworten möglich waren, auf Produkte von Firmen, die nach wie vor auf dem russischen Markt präsent sind. Produkte aus Russland meiden 27 Prozent der Befragten. 46 Prozent geben indes an, dass sich ihr persönliches Verhalten im Laufe des Kriegs nicht geändert habe.

Für die Erhebung wurden von Civey die Antworten von rund 5000 repräsentativ ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgewertet. Die Umfrage fand von Mittwoch bis Freitag dieser Woche statt; der statistische Fehler der Ergebnisse liegt nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts bei 2,5 Prozent.

Befragt wurden die Umfrageteilnehmer auch, ob sie glauben, dass Russland die Gaslieferungen nach Deutschland einstellen wird. Eine Mehrheit von 55 Prozent geht davon aus, dass Russland früher oder später die Gaslieferungen nach Deutschland stoppt, nur 28 Prozent der Deutschen glauben das nicht.

46 Prozent wären laut der Umfrage bereit, höhere Gaspreise zu akzeptieren, wenn ihr Geld dafür nicht mehr nach Russland fließt. Fast genauso viele, nämlich 45 Prozent, lehnen dies ab. Unentschieden äußerten sich hier neun Prozent der Befragten.

jm/hcy

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