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Umfrage: Mehrheit hat für Streiks bei der Bahn kein Verständnis

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Gut jeder zweite Deutsche hat kein Verständnis für den jüngsten Streik bei der Deutschen Bahn. 53 Prozent der Befragten äußerten sich entsprechend in einer Yougov-Umfrage für die Deutsche Presse-Agentur. Hingegen haben 36 Prozent Verständnis für die Aktion. Die Lokführergewerkschaft hatte bis Dienstagfrüh rund fünf Tage lang große Teile des Zugverkehrs lahmgelegt. Es war ihr dritter Streik in der laufenden Tarifrunde. Weitere Arbeitskämpfe sind möglich. YouGov befragte vom 6. bis 8. September online 2030 Frauen und Männer im Alter von mindestens 18 Jahren.

Der Streik in der Ferienzeit traf neben Pendlern auch wieder Urlaubsreisende, zudem dauerte der dritte Streik im Personenverkehr auch über das Wochenende an. Rund jeder siebte Bundesbürger war nach der repräsentativen Umfrage von den Arbeitsniederlegungen betroffen.

Die GDL und die Deutsche Bahn konnten sich trotz monatelanger Tarifauseinandersetzung bisher nicht auf einen Abschluss verständigen. Die GDL fordert Einkommensverbesserungen wie im öffentlichen Dienst und kämpft gegen Änderungen am Betriebsrentensystem der Bahn. Sie will außerdem neben Lokführern und Zugbegleitern auch Rahmentarifverträge für Beschäftigte in den Werkstätten und in der Infrastruktur sowie für Auszubildende schließen.

Einen Hauptverantwortlichen für die verfahrene Situation sehen die Deutschen nach der Umfrage jedoch nicht. Etwa jeder zweite meint, beide Seiten müssten sich gleichermaßen auf die jeweils andere zubewegen. 25 Prozent sehen in erster Linie die Gewerkschaft am Zug, 19 Prozent die Deutsche Bahn.

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