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Umfrage: Die Deutschen lieben ihren Wald - und sorgen sich um ihn

·Lesedauer: 1 Min.

KÖLN (dpa-AFX) - Die Beziehung der Deutschen zu ihren Wäldern ist legendär, und das Klischee wird auch von einer neuen Umfrage in Corona-Zeiten bedient: Fast alle Erwachsenen in Deutschland (87 Prozent) verbringen gerne Zeit im Wald. Das zeigt eine repräsentative Online-Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov in Zusammenarbeit mit dem Sinus-Institut. Fast drei Viertel (72 Prozent) sind mindestens alle drei Monate im Wald. Drei von zehn (29 Prozent) gehen sogar mindestens wöchentlich in den Wald, ähnlich viele (28 Prozent) immerhin monatlich. Im Februar wurden dazu mehr als 2000 Personen zwischen 18 und 69 Jahren befragt.

Die beliebteste Aktivität der regelmäßigen Waldgänger ist das Spazieren und Wandern (81 Prozent), weit dahinter liegen Tiere beobachten (28 Prozent) und Fahrrad fahren (15 Prozent). Drei Viertel der Befragten (75 Prozent) sorgen sich um den Zustand der deutschen Wälder, am häufigsten die Menschen über 60 Jahre (81 Prozent). Bei den Jüngeren (18 bis 29 Jahre) sind es nur 65 Prozent.

Dürre und Trockenheit betrachten 50 Prozent der Menschen als die größte Herausforderung. Mit großem Abstand folgen die Bebauung von Waldflächen (38 Prozent) und Müll von Waldbesuchern (36 Prozent).

Anders ist es in Österreich, wo laut YouGov die Integral-Marktforschung herausfand, dass die Liebe zum Wald weniger ausgeprägt sei. Dort sind 63 Prozent besorgt um den Zustand ihrer Wälder, zwölf Prozentpunkte weniger als in Deutschland. Zudem leidet der Wald der Alpenrepublik aus Sicht der Bevölkerung vor allem an der Bebauung von Waldflächen (51 Prozent), Müll von Waldbesuchern (40 Prozent) und Schäden durch Tiere und Schädlinge (39 Prozent).