Deutsche Märkte schließen in 2 Stunden 18 Minuten
  • DAX

    13.758,62
    -249,14 (-1,78%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.608,69
    -82,05 (-2,22%)
     
  • Dow Jones 30

    31.490,07
    -1.164,52 (-3,57%)
     
  • Gold

    1.836,60
    +20,70 (+1,14%)
     
  • EUR/USD

    1,0552
    +0,0086 (+0,82%)
     
  • BTC-EUR

    27.989,79
    -186,37 (-0,66%)
     
  • CMC Crypto 200

    656,75
    -13,92 (-2,08%)
     
  • Öl (Brent)

    105,72
    -3,87 (-3,53%)
     
  • MDAX

    28.678,37
    -423,11 (-1,45%)
     
  • TecDAX

    2.998,96
    -42,72 (-1,40%)
     
  • SDAX

    12.988,70
    -202,94 (-1,54%)
     
  • Nikkei 225

    26.402,84
    -508,36 (-1,89%)
     
  • FTSE 100

    7.262,27
    -175,82 (-2,36%)
     
  • CAC 40

    6.224,69
    -128,25 (-2,02%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.418,15
    -566,37 (-4,73%)
     

Umfrage: Deutsche mit Blick auf Regierungskurs zur Ukraine gespalten

BERLIN (dpa-AFX) - Die Menschen in Deutschland sind bei der Bewertung des Regierungskurses im Ukraine-Konflikt laut einer Umfrage weiter gespalten. Demnach finden 36 Prozent der Befragten die Politik der Ampel-Koalition als Reaktion auf den russischen Einmarsch in das Nachbarland angemessen, für 41 Prozent geht sie jedoch nicht weit genug. Für 15 Prozent hat die Regierung bereits überreagiert - dies waren etwas mehr als Anfang April. Das ergab eine Umfrage von infratest dimap für den ARD-Deutschlandtrend, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Das Bild sieht ähnlich aus bei der Frage nach Lieferungen schwerer Waffen wie Panzer, die der Bundestag am Donnerstag auf den Weg brachte: 45 Prozent der Befragten sind dafür, ebenso viele dagegen. Auffällig ist, dass sich bei den Anhängern der Regierungsparteien die Grünen-Wähler mehrheitlich für eine harte Linie aussprechen: 54 Prozent der Grünen-Sympathisanten wünschen sich weiterreichende Schritte von der Regierung, 67 Prozent sprechen sich für schwere Waffen aus. Die FDP-Anhänger gehen noch etwas weiter, die der Sozialdemokraten tendieren jedoch eher in die andere Richtung.

Die Arbeit von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird - überschattet von dem Krieg im Osten Europas - derzeit von einer Mehrheit der Befragten kritisch gesehen. Nur noch 39 Prozent sind mit seiner Arbeit zufrieden - das ist ein Rückgang um 12 Punkte im Vergleich zum Anfang des Monats. Nicht zufrieden sind 57 Prozent. Nach Angaben von infratest dimap sind dies die schlechtesten Werte für Scholz seit Übernahme des Kanzleramts im Dezember. Nur für 27 Prozent der Befragten kommuniziert der Regierungschef aktuell überzeugend, seinen Kurs im Ukraine-Krieg befürwortet lediglich jeder Dritte (33 Prozent).

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.