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Umfrage: Akzeptanz für Fleisch aus dem 3D-Drucker wächst

·Lesedauer: 2 Min.
3D-Drucker in Spanien

Ein Sechstel der Menschen in Deutschland (17 Prozent) ist laut einer aktuellen Umfrage bereit, künstlich erzeugtes Fleisch aus einem 3D-Drucker in den Speiseplan zu integrieren. 2019 lag der Wert lediglich bei einem Achtel der Bevölkerung (13 Prozent), wie der Digitalverband Bitkom am Mittwoch mitteilte.

Künstliches Fleisch wird bei dem Verfahren mit Hilfe eines Lebensmitteldruckers beispielsweise aus Rinderzellen produziert. Noch ist diese Art der Fleischproduktion allerdings nicht massenmarkttauglich.

24 Prozent der Befragten wollten laut Umfrage künstlich produziertes Fleisch auch weiterhin eher nicht probieren. Etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) wollte dies auf keinen Fall. Damit sank die Skepsis gegenüber künstlich hergestelltem Fleisch weiter: 2019 konnten sich noch 62 Prozent der Befragten den Verzehr von künstlichem Fleisch auf keinen Fall vorstellen.

Zunehmend mehr Menschen seien sich der Auswirkungen des Fleischkonsums auf Umwelt und Klima bewusst und bereit, dafür "alternative Wege zu gehen", erklärte der Bitkom-Bereichsleiter für Landwirtschaft, Andreas Schweikert. "Manchen fällt es dennoch schwer, ihre Essgewohnheiten umzustellen, und viele wollen auf Fleisch nicht verzichten". An dieser Stelle könne die digitale Fleischproduktion, beispielsweise aus dem 3D-Drucker, eine Lösung sein.

Viele Menschen passten ihre Essgewohnheiten aus Sorge um die Klimaveränderung laut der Umfrage bereits an: 45 Prozent reduzierten ihren Fleischkonsum zumindest etwas, zehn Prozent verzichteten komplett auf Fleisch. 24 Prozent würden zwar gerne ihren Fleischkonsum reduzieren, gaben aber an, dass ihnen dies nicht gelinge. Lediglich ein Fünftel der Befragten zeigte kein Interesse daran, weniger Fleisch zu essen.

Frauen waren dabei insgesamt häufiger zum Fleischverzicht bereit als Männer. 51 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen gaben an, dazu bereit zu sein, weniger oder gar kein Fleisch mehr zu essen. Bei Männern waren es lediglich 38 Prozent.

Für die Umfrage wurden insgesamt rund 1000 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland befragt. Die Umfrage wurde zwischen Ende Juni und Anfang Juli 2021 telefonisch durchgeführt.

fho/jm

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