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Ukraine-Russland-Krise: Rumänien verlangt mehr Nato-Präsenz im Land

·Lesedauer: 1 Min.

BUKAREST (dpa-AFX) - Angesichts einer möglicherweise drohenden Invasion Russlands in die Ukraine wachsen die Sorgen im benachbarten Nato- und EU-Land Rumänien. "Wir sind bereit, eine größere Präsenz der (Nato)-Allianz zu beherbergen", sagte Staatspräsident Klaus Iohannis am Mittwoch in einer Fernsehansprache nach einer Sitzung des Obersten Verteidigungsrats. Für mehr Nato-Truppen auf rumänischem Territorium wolle man sich aktiv einsetzen. Der Präsident rief zudem Nato und EU zu "Einigkeit und Solidarität" im Russland-Ukraine-Konflikt auf.

Bei der "von Russland geschaffenen Sicherheitskrise" stehe nicht nur die Sicherheit der Ukraine auf dem Spiel und auch nicht nur jene der Europas, sondern jene "des gesamten euro-atlantischen Raums", betonte Iohannis. Für den Fall, dass Russland "den Weg des Dialogs ablehnt" und es zu Kampfhandlungen kommt, bereite sich Rumänien unter anderem auf ankommende Flüchtlinge vor.

Angesichts eines massiven russischen Truppenaufmarsches in der Nähe der Ukraine wird im Westen befürchtet, dass der Kreml einen Einmarsch in das Nachbarland planen könnte - was Moskau dementiert. Als Reaktion auf die sich weiter verschärfenden Spannungen hatten mehrere Nato-Mitgliedsländer Schiffe und Militärflugzeuge zu Wochenbeginn in Richtung Osten geschickt.

Rumänien war wegen seiner westlichen Orientierung und der US-Truppenpräsenz immer wieder im Visier der Kritik aus Moskau. Im südrumänischen Deveselu steht ein von den USA gebauter und betriebener Raketenschutzschild. Am Schwarzmeer-Flughafen Mihail Kogalniceanu bei Constanta betreibt die US-Luftwaffe einen Stützpunkt.

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