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Ukraine-Krieg Tag 176: Explosionen auf der Krim - Moskau verlegt Kinschal-Raketen nach Kaliningrad

An diesem Freitag gibt es erneut Berichte von Explosionen auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim. In Kertsch und in der Nähe von Sewastopol waren laut ukrainischen Meldungen und laut Agenturen Explosionen zu hören.

Britischen Experten zufolge ist die russische Schwarzmeerflotte auf der Krim nur noch bedingt einsatzfähig.

Der von Russland eingesetzte Gouverneur von Sewastopol sagte, es sei eine ukrainische Drohne abgeschossen worden. Russischen Berichten zufolge wurde auch bei der Explosion im Militärstützpunkt Belbek niemand verletzt.

Am Dienstag war wieder ein russisches Munitionslager auf der Krim explodiert. Indirekt hatte die Regierung in Kiew die Verantwortung für diesen Angriff übernommen.

Russlands Verteidigungsministerium gab bekannt, dass als "zusätzliche Maßnahme zur strategischen Abschreckung" drei MiG-31-Kampfjets mit Hyperschall-Raketen vom Typ Kinschal in der Ostsee-Enklave Kaliningrad stationiert werden. Diese Raketen sind Berichten zufolge bereits im Krieg in der Ukraine eingesetzt worden.

"Schlimmste Verluste in Charkiw seit Beginn des Krieges"

Der Bürgermeister der zweitgrößten Stadt der Ukraine berichtet von den "schlimmsten Verlusten in Charkiw, die die Stadt seit Beginn des Krieges erlitten hat". Ihor Terechow erklärte: "Ich spreche über Menschen, die getötet wurden und über Verletzte. Wir werden einen Tag der Trauer begehen."

17 Menschen kamen ukrainischen Angaben zufolge beim durch russische Bomben auf eine Wohnsiedlung ums Leben. Unter den Toten und Verletzten sind auch Kinder.

Auch aus der Gegend um die russische Stadt Belgorod gibt es Berichte über Angriffe. Der Gouverneur der Region Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, erklärte, dass ein Munitionslager in Flammen aufgegangen sei. Die Bewohnerinnen und Bewohner mehrerer Dörfer wurden evakuiert.