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Ukraine enttäuscht: "Die NATO tut nichts"

Scharfe Kritik an der NATO kommt vom ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte er, das Atlantische Bündnis stehe "im Abseits und tue absolut nichts" gegen die russische Invasion in seinem Land.

Kuleba lobte hingegen die EU. Die Wahrnehmung beider Organisationen, EU und NATO, habe sich grundlegend geändert. "Zu Beginn des Krieges haben die Menschen in der Ukraine geglaubt, dass die NATO die starke Kraft ist und die EU nur verschiedene Ebenen der Besorgnis auszudrücken kann", sagte Kuleba.

"Aber der Krieg ist immer ein Test, der die Masken fallen lässt, und wir alle haben die wahren Gesichter gesehen. Was wir gesehen haben, sind einige revolutionäre, bahnbrechende Entscheidungen der Europäischen Union, mit denen selbst sie nicht gerechnet hat. Und wir sehen, wie die NATO als Bündnis, als Institution, ins Abseits gedrängt wird und, es tut mir leid, das sagen zu müssen, buchstäblich nichts tut."

Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich frustriert geäußert. Auf dem Weltwirtschaftsgipfel forderte er, die Weltgemeinschaft müsse Russlands Machtanspruch noch entschiedener zurückweisen.

Außenminister Kuleba sagte weiter, die Ukraine brauche "dringend" Raketenwerfer-Systeme. Russland sei der Ukraine bei schweren Waffen überlegen.

Die NATO ist inmitten des Beitrittsprozesses von Schweden und Finnland mit internen Problemen konfrontiert. Nach den ersten Gesprächen in Ankara mit Vertretern beider nordischer Länder weigert sich die Türkei immer noch, das Verfahren freizugeben.

Die Sicherheitsbedenken seien noch nicht ausgeräumt. Für die Türkei sei Schweden eine Brutstätte für terroristische Gruppen.

Die schwedische Ministerpräsidentin Magdalena Andersson betonte, ihr Land finanziere oder bewaffne "selbstverständlich" keine terroristischen Organisationen.

Andersson hofft, dass der Streit mit der Türkei beigelegt und mit Schweden und Finnland als Mitgliedstaaten eine "Stärkere" NATO möglich wird.

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