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UBS behält Schweiz-Geschäft der Credit Suisse, gibt Marke auf

(Bloomberg) -- Die UBS Group AG wird die Schweiz-Sparte der Credit Suisse behalten und vollständig integrieren. Damit setzt sich der Konzern über Kritik in der Eidgenossenschaft hinweg, dass ein fusioniertes Unternehmen zu großen Einfluss auf das Finanzsystem des Landes ausüben würde.

Weitere Artikel von Bloomberg auf Deutsch:

UBS und Credit Suisse werden bis zu ihrer rechtlichen Fusion im nächsten Jahr weiterhin separat im Land tätig sein, wie die UBS am Donnerstagmorgen mitteilte. Die Marke Credit Suisse und die Geschäftstätigkeiten werden bis zur Migration der Kunden in die UBS-Systeme fortgeführt, die voraussichtlich im Jahr 2025 abgeschlossen sein soll.

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Die Entscheidung beruhe “auf einer eingehenden Prüfung aller möglichen Optionen”, so UBS-Chef Sergio Ermotti. “Das Ergebnis unserer Analyse war eindeutig: Eine vollständige Integration ist für UBS, unsere Anspruchsgruppen und die Schweizer Wirtschaft die beste Lösung.”

Das profitable Schweiz-Geschäft war das Kronjuwel der Credit Suisse, während der Rest der Bank in den letzten Jahren von Krise zu Krise taumelte.

Die UBS hatte schon lange signalisiert, dass sie dieses Geschäft behalten will. Politischer Gegenwind in Bezug auf eine potenziell dominante Rolle des kombinierten Geschäfts im Land hatte die Entscheidung jedoch erschwert. Sie wurde dann dadurch erleichtert, dass die UBS freiwillig auf das von der Regierung bereitgestellte Sicherheitsnetz verzichtete.

Bloomberg hatte bereits berichtet, dass UBS die Integration der Schweizer Bank anstrebe und die Marke Credit Suisse in der Schweiz abschaffen wolle.

Überschrift des Artikels im Original:UBS to Keep Credit Suisse’s Swiss Business, Retire Its Brand

©2023 Bloomberg L.P.