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Überall ausverkauft: Rolex-Krise in München

Antonie Hänel
Freie Autorin

In München liegen bei einigen Last-Minute-Geschenke-Käufern die Nerven blank, glaubt man aktuellen Medienberichten. Demnach sind Rolex-Uhren kurz vor Weihnachten restlos ausverkauft, sogar Wartelisten werden schon geschlossen. Was für die Schickeria schlimm ist, sorgt online für Lacher.

Begehrtes Geschenk in München: Eine Rolex-Uhr (Bild: Artur Widak/NurPhoto via Getty Images)

Angespannte Stimmung in der bayerischen Hauptstadt: Wie die “Abendzeitung” berichtet, sind mitten im besten Weihnachtsgeschäft die Rolex-Uhren ausverkauft. Von “hysterischen Szenen” in den Geschäften ist die Rede.

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Selbst die Wartelisten würden mittlerweile geschlossen, wie ein Mitarbeiter verriet. Demnach sei es utopisch, dass die Firma der großen Nachfrage in den nächsten Jahren nachkommen könnte. Auf eine Uhr kämen 50 bis 100 potenzielle Käufer.

Die große Nachfrage beschränkt sich aber nicht nur auf München. Auch in der Schweiz und in Singapur sollen die Uhren vergriffen sein. Woher der extreme Rolex-Hype kommt, wie die AZ ihn beschreibt, dafür gibt es mehrere Erklärungsansätze.

Münchner Händler mutmaßen, dass die gut betuchten Konsumenten den Banken nicht mehr vertrauen und ihr Geld lieber in eine Luxus-Uhr investieren würden. Wobei ein Weihnachtsgeschenk ja nicht unbedingt als Investition angesehen werden sollte.

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Erheiterung auf Twitter

Während also in München unterm Weihnachtsbaum geweint wird, sorgt die angebliche Rolex-Krise der Schickeria im Internet natürlich für Erheiterung. Moderator Micky Beisenherz schreibt etwa in Anspielung an die Live-Aid-Konzerte:

Ein anderer Twitter-User hat das mit den Investitionen verstanden:

Doch zu allererst muss natürlich die Dringlichkeit der Situation eingeordnet werden.


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