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TXL schließt: Flughafen Tegel: Nie mehr Terminal C

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Berlin. Rund zwölf Millionen Euro hat es gekostet, das Terminal C am Flughafen Tegel. Vor 13 Jahren, im Mai 2007 war die Flughafengesellschaft sehr stolz auf den neuen Bau. 2,5 Millionen Passagiere sollten jährlich dort abgefertigt werden, mit einer Verbindungsbrücke sollten sie auch schnell vom Hauptgebäude, von Terminal A, zu Terminal C gelangen. „Ein architektonisches Schmuckstück“ sei nicht entstanden, sagte der damalige Flughafenchef Rainer Schwarz, aber es sei ein Zweckbau, der bis zur Eröffnung des künftigen Hauptstadtflughafens BER seine Aufgaben erfüllen müsse.

Auch der Flughafen Tempelhof musste schließen

Diese Aufgaben waren leicht zu definieren: Terminal C sollte Kapazitäten ermöglichen, die in Tempelhof ab dem Jahr 2008 nicht mehr angeboten wurden, denn auch dieser innerstädtische Flughafen musste schließen. Darüber hinaus wollte man weitere Fluglinien nach Berlin locken, aber das ging nur mit einem neuen Terminal.

Terminal C wurde das Terminal von Air Berlin. Auch ich erinnere mich gut an meine vielen Air-Berlin-Flüge. An dieses Gebäude, das mit „Zweckbau“ noch freundlich umschrieben ist. An die Vorhalle, in der sich zu guten Zeiten hunderte Menschen drängten. Immerhin konnte man im Laden am Eingang noch eine Zeitung oder einen Schokoriegel für den Flug kaufen. An die langen Sicherheitskontrollen, an die Wartehalle mit einem wahrlich unattraktiven Duty Free Bereich und einem Café, wo einem bei den hohen Preisen ganz schwummrig werden konnte, an Toiletten, an die man sich d...

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