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Twaice optimiert euer E-Auto – und holt sich dafür 21 Millionen

·Lesedauer: 2 Min.
Ohne Batterien geht bei E-Autos nichts. Stephan Rohr (l.) und Michael Baumann analysieren und optimieren sie mit ihrem Startup Twaice.
Ohne Batterien geht bei E-Autos nichts. Stephan Rohr (l.) und Michael Baumann analysieren und optimieren sie mit ihrem Startup Twaice.

Der Markt mit E-Autos boomt: 300.000 zugelassene Fahrzeuge gab es Anfang des Jahres in Deutschland. Das sind doppelt so viele wie im Vorjahr. Und die Kurve zeigt deutlich nach oben. Von dem Trend zum Stromer profitiert auch das Startup Twaice. Es analysiert die Batterien, die der essenzielle und derzeit noch teuerste Bestandteil des Fahrzeugs sind. Jetzt konnten die Münchner eine neue Finanzierung über 21 Millionen Euro (26 Millionen Dollar) abschließen.

Lead-Investor der Series B ist Energize Ventures. Der VC aus Chicago investiert unter anderem in Startups aus dem Energie- und Nachhaltigkeits-Sektor wie die Solar-Firma Aurora. Energize Ventures ist aber auch bei dem Zürcher HR-Startup Beekeper oder der kalifornischen Drohnen-Software Dronedeploy investiert. Neben Energize sind auch die Bestandsinvestoren bei der Sries B an Bord. Dazu zählen der schwedische Spotify-Geldgeber Creandum und Cherry Ventures aus Berlin. Insgesamt nahm Twaice so bisher 37 Millionen Euro (45 Millionen Dollar) auf.

Twaice will seine Batterie-Analyse in die USA bringen

Mit den neuen Mitteln soll es nach Nordamerika gehen. Besonders in die USA, wie das Unternehmen auf Nachfrage mitteilt. Dabei unterstützen will der neue Gesellschafter Energize, der dort mit seinen Investments schon präsent ist. Twaice habe bereits amerikanische Kunden, so ein Sprecher gegenüber Gründerszene, man gehe aber davon aus, dass eine physische Präsenz die Geschäfte dort weiter beflügeln werde. Daneben soll mit dem Investment die Analytikplattform ausgebaut werden.

Die Plattform setzt auf KI, um Lithium-Ionen-Batterien zu analysieren und deren Alterung und Leistung zu prognostizieren. Dafür setzt Twaice auf einen sogenannten Zwilling, ein digitales Abbild der Batterie. Neben Batterien für E-Fahrzeuge kommt die Technologie auch für Speicher im Energiesektor zum Einsatz. Kunden sind unter anderem Audi und das Porsche-Unternehmen MHP.

Im vergangenen Jahr habe das Münchner Unternehmen einen siebenstelligen Umsatz erwirtschaftet, so Twaice auf Nachfrage. Im Vorjahr, 2019, war es ein sechsstelliger Betrag. 75 Menschen arbeiten für die Firma, die 2018 von Michael Bauman und Stephan Rohr gegründet wurde.

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