Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.531,75
    -112,22 (-0,72%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.158,51
    -36,41 (-0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    34.798,00
    +33,18 (+0,10%)
     
  • Gold

    1.750,60
    +0,80 (+0,05%)
     
  • EUR/USD

    1,1718
    -0,0029 (-0,25%)
     
  • BTC-EUR

    36.419,48
    -1.916,07 (-5,00%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.067,20
    -35,86 (-3,25%)
     
  • Öl (Brent)

    73,95
    +0,65 (+0,89%)
     
  • MDAX

    35.282,54
    -200,95 (-0,57%)
     
  • TecDAX

    3.901,55
    -50,21 (-1,27%)
     
  • SDAX

    16.836,46
    -171,25 (-1,01%)
     
  • Nikkei 225

    30.248,81
    +609,41 (+2,06%)
     
  • FTSE 100

    7.051,48
    -26,87 (-0,38%)
     
  • CAC 40

    6.638,46
    -63,52 (-0,95%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.047,70
    -4,54 (-0,03%)
     

TV-Streaminganbieter Roku kommt nach Deutschland

·Lesedauer: 3 Min.
Vor zwei Jahren startete Roku auf dem britischen Markt. Nun soll Deutschland folgen.
Vor zwei Jahren startete Roku auf dem britischen Markt. Nun soll Deutschland folgen.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Roku drängt auf den deutschen Markt. Der US-amerikanische TV-Streaminganbieter startet im Herbst. Das in Europa wenig bekannte Unternehmen ermöglicht mit seiner Hardware TV-Streaming auf nicht internetfähigen Fernsehgeräten. Über Roku sollen zahlreiche Streamingdienste verfügbar sein, darunter Kanäle von lokalen Anbietern wie Seven One Entertainment Group, RTL Deutschland und Sky Deutschland, aber auch die globalen Streamingdienste wie Netflix, Amazon Prime Video und Disney Plus.

In Deutschland konkurriert das 13 Jahre alte Unternehmen mit Amazon Fire TV-Stick und Google Chromecast. Neben dem Kerngeschäft in den USA ist Roku vor zwei Jahren als Softwarepartner für den Smart-TV-Hersteller Hisense in den britischen Markt eingetreten. In Deutschland beschreitet der Anbieter jedoch einen anderen Weg, indem er zunächst mit seinem Plug-in-Player startet. [Mehr bei Handelsblatt und Reuters]

Auf Gründerszene hört ihr heute, was ihr tun müsst, um bei Amazon mit eurem Shop erfolgreich zu sein. Sebastian Funke verrät im Gründerszene-Podcast „So geht Startup“ mit Redakteur Georg Räth, wie euer Onlinegeschäft laufen muss, um etwa von seinem Unternehmen Stryze gekauft zu werden. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Kryptowährungen: El Salvador startet am Dienstag als erstes Land der Welt mit einer Kryptowährung als legalem Zahlungsmittel. Bei Experten und den Salvadorianern sind die Vorbehalte groß, wie das Handelsblatt berichtet. Doch Präsident Nayib Bukele ist das Vorhaben sehr ernst. In ganz El Salvador ließ seine Regierung 200 Geldautomaten aufstellen, an denen von Dienstag an die Landeswährung US-Dollar gegen die Kryptowährung getauscht werden kann. Zudem investierte das Land in 400 Bitcoins. [Mehr bei Handelsblatt und Bloomberg]

JD.com-Gründer und CEO Richard Liu zieht sich aus dem Tagesgeschäft zurück. Gleichzeitig schafft das chinesische E-Commerce-Unternehmen eine neue Präsidentenrolle. Xu Lei, der zuvor CEO von JD Retail war, übernimmt diese Rolle sowie die Aufgaben von Liu. Liu will weiter Vorsitzender und CEO bleiben, sich jedoch darauf konzentrieren, die langfristigen Strategien der Firma auszuarbeiten, jüngeres Management zu betreuen und „zur Wiederbelebung ländlicher Gebiete beizutragen“, wie es vonseiten des Unternehmens heißt. [Mehr bei Wall Street Journal]

Traveloka wollte eigentlich über einen Spac-Deal mit Bridgetown Holdings an die Börse gehen, ein Unternehmen der Milliardäre Peter Thiel und Richard Li. Doch laut eines Medienberichts soll das indonesische Online-Reiseunternehmen den Deal wieder auf Eis gelegt haben. Anstatt über eine spezielle Akquisitionsgesellschaft wird die Firma den IPO wahrscheinlich über einen traditionellen Börsengang in den USA wagen. [Mehr bei Bloomberg]

Factorial hat eine Finanzierung über 80 Millionen US-Dollar verkündet. Das spanische Startup hat eine Plattform aufgebaut, die es kleinen und mittelständischen Unternehmen ermöglicht, Personalfunktionen mit den gleichen Tools auszuführen, die normalerweise nur von viel größeren Unternehmen verwendet werden. Mit den neuen Geldern wollen die Spanier ihre Aktivitäten geografisch ausweiten und vor allem in die lateinamerikanischen Märkte investieren. [Mehr bei Techcrunch]

Weitere Investitionen: Shopup, ein Startup, das Nachbarschaftsläden in Bangladesch digitalisiert, hat in einer neuen Finanzierungsrunde 75 Millionen US-Dollar aufgebracht. An der bisher größten Runde auf dem südasiatischen Markt ist auch Peter Thiels Firma Valar Ventures beteiligt. 30 Millionen Dollar flossen zudem für H2O Hospitality, ein in Südkorea und Japan ansässiges Startup, das Front- und Backend-Prozesse im Hotelsektor automatisiert, einschließlich Unterkunftsreservierung, Zimmerverwaltung und Rezeptionsaufgaben. Auch das indische Logistikunternehmen Delhivery verkündete eine Geldspritze über 76 Millionen Dollar – obwohl das Unternehmen einen Börsengang in den nächsten zwei Quartalen plant. [Mehr bei Techcrunch, Techcrunch und Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Beim Restaurant Osmans Töchter sieht man hinter der Theke keinen Dönerspieß oder einen Grill, sondern das Personal, das die türkischen Tapas vorbereitet. Die Idee entstammt einer kulinarischen Reise nach Istanbul. Mit dem Konzept sind Yudum Korkut, Arzu Bulut und Constanza Hörrmann heute erfolgreiche Gründerinnen. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Dienstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.