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TV-Panne: Hillary Clinton braucht ein Videocall-Update

Moritz Piehler
·Freier Autor
·Lesedauer: 2 Min.
Kommt in den besten Familien vor: Bei einem TV-Interview wird Hillary Clintons Videokonferenz plötzlich unterbrochen. (Quelle: Screenshot MSNBC)
Kommt in den besten Familien vor: Bei einem TV-Interview wird Hillary Clintons Videokonferenz plötzlich unterbrochen. (Quelle: Screenshot MSNBC)

Jeder kennt es: Die Video-Konferenz wird plötzlich unterbrochen, weil die Zeit der Videoplattform-Umsonst-Version abläuft. Das kann selbst einer Ex-Präsidentschaftskandidatin passieren.

Denn als Hillary Clinton zur gestrigen Präsidentschaftsdebatte zwischen Donald Trump und Joe Biden interviewt werden sollte, tauchte plötzlich eine vielen inzwischen allzu bekannte Nachricht auf den TV-Bildschirmen auf. Es war der Warnhinweis der Videoplattform Zoom, dass das Gespräch in zehn Minuten automatisch beendet werden würde. Zoom bietet seine Dienste umsonst an, für eine unbegrenzte Videocall-Zeit und weitere Funktionen muss man allerdings den Pro-Account kaufen. Das hatten offensichtlich weder Clinton noch der Sender MSNBC getan, der die Demokratin interviewte.

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Gerade hatte Clinton also ihre Prognose abgegeben, dass “die Serie von Trump jetzt gecancelt wird”, als sie selbst von dem Warnhinweis unterbrochen wurde. Kein Wunder, dass das Internet seinen Spaß mit dem kleinen Missgeschick hatte.

Viele User hatten großes Verständnis für den kleinen Fauxpas, schließlich mussten in Corona-Zeiten unzählige Menschen im Homeoffice den Umgang mit digitalen Kommunikationsformen erst erlernen. “An dem Punkt waren wir alle schon!”, freut sich etwa eine Nutzerin.

Manche User fanden sogar neue Achtung für die ehemalige Präsidentschaftskandidatin der Demokraten. Diese Userin schrieb: “Ist es komisch, dass ich sie ein bisschen mehr dafür respektiere, kein Zoom Pro zu haben?” Offensichtlich machte der Fehler Clinton für manche ein Stück weit zugänglicher.

Es gab allerdings auch einige, die sich auf das Leck in Clintons E-Mail Server bezogen, dass ihr 2016 im Wahlkampf gegen Donald Trump immer wieder zum Vorwurf gemacht wurde. “Hier einen Witz über private Server einfügen” schrieb einer.

Immerhin, in Sachen Virales hat Clinton offensichtlich ein bisschen dazu gelernt. Es dauerte nämlich nicht lange, bevor sie auf die Spöttelei im Internet reagierte und einlenkte: “Ok, ok ich mach das Upgrade.” schrieb Clinton auf ihrem Twitter-Account.

Beim nächsten Online-Interview sollte die ehemalige Außenministerin also besser gerüstet sein.

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