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Trumps Krieg gegen Amazon könnte für das Unternehmen verheerende Folgen haben

Allan Smith and John Stanley Hunter
Jeff Bezos und Donald Trump


US-Präsident Donald Trump will zwar die heimische Wirtschaft fördern, aber eine Firma kann er nicht besonders leiden: Amazon. Das zeigt Trump immer wieder in seinen Tweets. Er sieht die US-amerikanische Post USPS als Opfer der Geschäftspraktiken Amazons. „Nur Narren, oder Schlimmere, behaupten, dass unsere Post mit Amazon Geld verdient. Sie verlieren ein Vermögen, und das wird sich ändern“, twitterte Trump an Ostern.

Jetzt ordnete der US-Präsident eine Untersuchung an. Dafür wurde eine Taskforce aus hochrangigen Verwaltungsbeamten gebildet, die von Finanzminister Steven Mnuchin geleitet werden soll. „Die USPS ist finanziell auf einem nicht nachhaltigen Weg und muss restrukturiert werden, um eine vom Steuerzahler finanzierte Rettungsaktion zu vermeiden“, heißt es in der Anweisung.

Der Konflikt zwischen Amazon und Trump wurde durch einen Medienbericht zusätzlich befeuert: Trump sei „besessen von Amazon“ und denke laut darüber nach, wie er dem Konzern wettbewerbsrechtlich beikommen könnte, schrieb der Informationsdienst Axios unter Berufung auf einen Insider. Insgesamt stützte die Website ihren Bericht auf fünf Quellen, die das Thema mit dem Präsidenten diskutiert hätten. Trump missfällt, dass Konzernchef Jeff Bezos privat Besitzer der „Washington Post“ ist. Trump bezichtigt die Zeitung immer wieder, „Fake News“ zu verbreiten, ohne dafür Belege zu haben.

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