Deutsche Märkte schließen in 7 Stunden 46 Minuten
  • DAX

    11.628,75
    +68,24 (+0,59%)
     
  • Euro Stoxx 50

    2.974,00
    +10,46 (+0,35%)
     
  • Dow Jones 30

    26.519,95
    -943,24 (-3,43%)
     
  • Gold

    1.879,70
    +0,50 (+0,03%)
     
  • EUR/USD

    1,1732
    -0,0018 (-0,15%)
     
  • BTC-EUR

    11.229,44
    +25,61 (+0,23%)
     
  • CMC Crypto 200

    260,54
    -12,15 (-4,45%)
     
  • Öl (Brent)

    37,20
    -0,19 (-0,51%)
     
  • MDAX

    26.043,82
    +159,69 (+0,62%)
     
  • TecDAX

    2.859,22
    +29,91 (+1,06%)
     
  • SDAX

    11.517,48
    +60,96 (+0,53%)
     
  • Nikkei 225

    23.331,94
    -86,57 (-0,37%)
     
  • FTSE 100

    5.592,16
    +9,36 (+0,17%)
     
  • CAC 40

    4.588,81
    +17,69 (+0,39%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.004,87
    -426,48 (-3,73%)
     

Trump wirft China 'ungezügelte Verschmutzung' der Umwelt vor

·Lesedauer: 1 Min.

NEW YORK/WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump hat China bei der Generaldebatte der Vereinten Nationen eine "ungezügelte Verschmutzung" der Umwelt vorgeworfen. "Jedes Jahr kippt China Abermillionen Tonnen Plastik und Müll in die Ozeane, überfischt die Gewässer anderer Länder, zerstört riesige Flächen an Korallenriffen und stößt mehr giftiges Quecksilber aus als jedes andere Land der Welt", sagte Trump in seiner Videobotschaft für die UN-Vollversammlung am Dienstag, in der er China auch wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus angriff. "Diejenigen, die Amerikas bemerkenswerte Umweltbilanz angreifen und gleichzeitig Chinas ungezügelte Verschmutzung ignorieren, interessieren sich nicht für die Umwelt."

Die USA und China - die beiden größten Volkswirtschaften - sind die größten Verursacher von Treibhausgasen. Trump wird immer wieder für seine Umweltpolitik kritisiert. Er drehte zahlreiche Umweltvorschriften der Vorgängerregierungen zurück und hatte nach seinem Amtsantritt Anfang 2017 den Ausstieg aus dem UN-Klimaabkommen verkündet. Die Kündigung wird Anfang November wirksam.

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie findet die 75. Generaldebatte der UN-Vollversammlung in diesem Jahr größtenteils virtuell statt. Die Vertreter aller 193 Mitgliedstaaten - darunter weit mehr als 150 Staats- und Regierungschefs - sprechen nicht wie normalerweise im UN-Hauptquartier in New York, sondern per vorab aufgezeichneten Video-Reden. In der Halle der Vollversammlung ist jedes Land nur mit einem örtlichen Diplomaten vertreten. Deutschland wird von Außenminister Heiko Maas (SPD) voraussichtlich erst am letzten Tag detr Generaldebatte, dem 29. September, vertreten.