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Trump will einen 23 Jahre alten Vertrag ändern — und könnte damit die deutsche Wirtschaft gefährden

Stefanie Kemmner
Donald Trump

Bereits vor seinem Amtsantritt gab es für US-Präsident Donald Trump nur ein Ziel: „America First“. Der Republikaner möchte das Land in allen Bereichen an die erste Stelle führen — Koste es, was es wolle. 

So hat der US-Präsident bereits das Pariser Klimaabkommen gekündigt, weil er darin nur Nachteile für die USA sah. Er möchte lieber in Kohle statt in erneuerbare Energien investieren, um so Arbeitsplätze zu retten — die katastrophalen Folgen, die das für die Umwelt haben dürfte, sind ihm offenbar egal. 

Auch Freihandelsabkommen mit anderen Ländern möchte er neu verhandeln, weil er durch aktuelle Handelsdefizite die USA ebenfalls benachteiligt sieht. Vor allem das immer größere Defizit mit Mexiko ist ihm ein Dorn im Auge. Er glaubt, viele Firmen würden Arbeitsplätze aus den USA nach Mexiko umverlagern, um dort von günstigeren Bedingungen zu profitieren. Deshalb würde Trump am liebsten Strafzölle auf importierte Waren aus Mexiko einführen.

Ab Mittwoch wird Nafta neu verhandelt

Das Freihandelsabkommen mit Mexiko und Kanada, Nafta (North American Free Trade Agreement), bezeichnete Trump bereits während seines Wahlkampfes als den „schlechteste Deal aller Zeiten“. Nun wird der Vertrag ab Mittwoch in Washington neu verhandelt.

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