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Trotz Unterwäsche-Trick: "Wer wird Millionär?"-Kandidatin scheitert in Tränen

teleschau
·Lesedauer: 4 Min.
Die Überhangskandidatin vom letzten Mal war auch dabei: Kathrin Kirst aus Berlin blieb in Erinnerung. (Bild: TVNOW / Frank Hempel)
Die Überhangskandidatin vom letzten Mal war auch dabei: Kathrin Kirst aus Berlin blieb in Erinnerung. (Bild: TVNOW / Frank Hempel)

Eine Twerkout betreibende Kandidatin hatte sich ganz besonders auf "Wer wird Millionär?" vorbereitet: indem sie sich in Unterwäsche vor Freunden präsentierte. Geholfen hat es wenig. Sie ging enttäuscht und in Tränen.

Die Überhangkandidatin der aktuellen "Wer wird Millionär?"-Ausgabe war nicht zuletzt aufgrund ihres außergewöhnlichen Hobbys in Erinnerung geblieben: Kathrin Kirst aus Berlin betreibt Twerkout. Von der Performance am vergangenen Montag war Günther Jauch sichtlich angetan. Diesmal ging es weiter bei 16.000 Euro. Wenn es nach der jungen Frau gegangen wäre, dann wäre sie an diesem Abend noch deutlich höher hinausgekommen. Vorbereitet hatte sie sich nämlich mit einem ganz bestimmten Kniff.

Kirst erkärte, sie habe mit der "Leon-Windscheid-Methode geübt." Der einstige "Wer wird Millionär?"-Kandidat, der 2015 den Hauptgewinn abräumte, habe dazu geraten, man solle sich auf die Sendung vorbereiten, indem man sich bis auf die Unterwäsche ausziehe. Jauch wollte es nun genauer wissen. "Um sein Gehirn darauf zu trainieren, dass man in nervösen Leistungssituationen gut funktioniert, sollte man sich in Unterwäsche zu Hause auf einen Stuhl setzen und sich von einer Gruppe von Freunden mit Fragen bombardieren lassen", erläutert die Kandidatin das Erfolgsprinzip. Das Publikum, bestehend aus ehemaligen Teilnehmern der Show, amüsierte sich prächtig.

Nicht zuletzt wegen ihrer Showeinlage: Sie demonstrierte bei ihrem Debüt ihre Sportart Twerkout. Jauch gefiel es. (Bild: TVNOW / Frank Hempel)
Nicht zuletzt wegen ihrer Showeinlage: Sie demonstrierte bei ihrem Debüt ihre Sportart Twerkout. Jauch gefiel es. (Bild: TVNOW / Frank Hempel)

Tränen-Aus bei "Wer wird Millionär?" (RTL): "Ist das kacke!"

Weniger amüsant lief es bei der 64.000-Euro-Frage - dabei ging es um ein brandaktuelles Thema: "Das von den Atemschutzmasken bekannte Kürzel FFP steht für 'Filtering ...'?" Das Ergebnis des Publikumsjokers: 58 Prozent tippten auf Flow Protection. "Oh, das ist glaube ich das schlechteste Ergebnis, was wir mit Ihnen, wenn Sie geballt auftraten, je hatten", rüffelte Jauch die versammelte Schwarmintelligenz.

Kathrin Kirst entschied sich dennoch, der knappen Mehrheit zu folgen - und fiel tief auf 500 Euro. Das Risiko zahlte sich nicht aus. Richtig gewesen wäre Face Piece. "Vielleicht ist das die Basis für ihre Ehe: Sie sind schon durch gute und schlechte Zeiten gegangen, heute eher schlechte Zeiten", versuchte Günther Jauch holprig zu trösten. Ohne Erfolg: "Ist das kacke", schimpfte Kathrin Kirst und kämpfte auf dem Ratestuhl mit den Tränen.

Sie scheiterte an der Frage, für was das FP bei Atemschutzmasken im Kürzel FFP steht: "Filtering ...?" (Bild: TVNOW / Frank Hempel)
Sie scheiterte an der Frage, für was das FP bei Atemschutzmasken im Kürzel FFP steht: "Filtering ...?" (Bild: TVNOW / Frank Hempel)

"Herr Jauch, Sie müssen auf die Couch!"

Skurriler Moment in weiteren Verlauf der Sendung - die "Wer wird Millionär?"-Redaktion verfasste eine Botschaft an den Moderator: "Herr Jauch, Sie müssen auf die Couch!" Die tiefenpsychologische Analyse des Geisteszustands von Günther Jauch hatte ihren Ursprung in der 1.000-Euro-Frage an Ralf Wessendorf aus Dülmen.

"Was kommt bei bestimmten Persönlichkeitstests zum Einsatz?", wollte der Moderator wissen. Zur Wahl standen Klecksografien, Spritzogramme, Schmutzorhythmen oder Fleckometer. Der 44-Jährige rief Telefonjoker Ingrid an, die schlug sich aber medioker. "Ich könnte nur raten: Flexogramme", erklärte sie. "Was hat Sie gesagt?", erkundigte sich Jauch. "Hat Sie Klecksogramme gesagt oder Flexogramme?" Keine der beiden Optionen kam bei den offiziellen Antworten vor. Jauch nahm es mit Humor: "Das ist auch eine gute Idee: Man kombiniert zwei Antworten - eine besondere Form des 50:50-Jokers."

Flow Protection war sie überzeugt. Richtig gewesen wäre Face Piece. Tränchen flossen beim Fall auf 500 Euro. (Bild: TVNOW / Frank Hempel)
Flow Protection war sie überzeugt. Richtig gewesen wäre Face Piece. Tränchen flossen beim Fall auf 500 Euro. (Bild: TVNOW / Frank Hempel)

"Einer von uns beiden wird gestört sein, aber ich weiß nicht wer"

Der Kandidat entschied sich für Klecksografien - mit dem Mut eines Zocker-Special-Kandidaten: "Und wenn es nur 500 Euro sind, sind es nur 500 Euro." Dabei handelte es sich um eine reguläre Folge. "Also A, die Klecksogramme, Klecksografien - was auch immer", fasste Jauch zusammen. Die Werbepause nutzte der Moderator wie so oft als Cliffhanger. Die Antwort war richtig!

"Je nachdem, was man darin sieht, kommt dann eine Persönlichkeitswertung", erklärte Günther Jauch das Konzept. Kleine Showeinlage: Ein Tintenklecks-Bild wurde eingespielt und die beiden sollten das Dargestellte deuten. "Oben zwei Köpfe", glaubte Ralf Wessendorf. "Ja, habe ich auch gesehen", bestätigte Günther Jauch. "Zwei Frauen, die sich so ...", begann Jauch. Und der Kandidat vollendete: "angucken." Jauch interpretierte, "die haben ´nen Buckel und unten haben Sie ein Ballkleid an." Der Kandidat dementierte. Es wurde immer skurriler. "Oder die stecken im Kartoffelsack", bot der Moderator an. "Ja, das schon eher", kam Ralf Wessendorf ihm entgegen.

"Und was sagt das jetzt über unsere Psyche?", wollte er wissen. Jauch gab zu: "Das ist eine gute Frage. Einer von uns beiden wird gestört sein, aber ich weiß nicht wer." Die Redaktion hatte da eine eindeutigere Meinung. Auf dem Monitor des Moderators tauchte eine Botschaft auf: "Die schreiben mir gerade: 'Herr Jauch, Sie müssen auf die Couch.'" Kandidat Ralf Wessendorf freute sich: "Bei mir steht das nicht." Er ging später mit 32.000 Euro.

Ralf Wessendorf aus Dülmen ist kaufmännischer Angestellter bei einem Installateur. (Bild: TVNOW / Frank Hempel)
Ralf Wessendorf aus Dülmen ist kaufmännischer Angestellter bei einem Installateur. (Bild: TVNOW / Frank Hempel)