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Trotz Sanktionen: Russland kaufte Mikro-Chips für eine Milliarde Dollar von europäischen und US-Unternehmen

Der russische Präsident Wladimir Putin. - Copyright: Contributor/Getty Images
Der russische Präsident Wladimir Putin. - Copyright: Contributor/Getty Images

Trotz der Sanktionen hat Russland in den ersten neun Monaten vergangenes Jahr neue Chips von europäischen und US-Unternehmen für mehr als eine Milliarde US-Dollar importiert. Das geht aus vertraulichen Daten des russischen Zolls hervor, die der Nachrichtendienst "Bloomberg" analysiert hat.

Pikant: Eigentlich sollten die Sanktionen eben dies verhindern, damit das Militär des russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht in den Besitz von Technologie gelangt, die ihm hilft, seinen Krieg in der Ukraine weiterzuführen.

Die Herstellerfirmen wie Intel oder Infineon geben an Sanktionsregeln einzuhalten

Zu den Herstellerfirmen, deren Halbleiter und integrierten Schaltungen, importiert wurden, gehörten laut "Bloomberg" Intel Corp, Advanced Micro Devices und Analog Devices Inc. sowie die europäischen Marken Infineon Technologies AG, STMicroelectronics NV und NXP Semiconductors NV. Bislang gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Unternehmen gegen Sanktionen verstoßen haben. Zudem geht aus den Daten nicht hervor, wer die Technologien nach Russland exportiert hat, aus welchen Orten sie verschifft wurden und zu welchem Zeitpunkt die Produkte hergestellt wurden.

Die Unternehmen selbst erklärten auf "Bloomberg"-Anfrage, dass sie die Sanktionsbestimmungen einhalten würden. Sie hätten ihre Geschäftstätigkeit in Russland bei Ausbruch des Krieges eingestellt und würden die Einhaltung der Sanktionen überwachen. Zudem würden sie gegen den illegalen Vertrieb ihrer Produkte vorgehen und dabei auch mit den zuständigen Behörden zusammenarbeiten.