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Union trotz Verlusten sehr zufrieden

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Union trotz Verlusten sehr zufrieden
Union trotz Verlusten sehr zufrieden

Ungeachtet der Coronakrise zeigen sich die Verantwortlichen von Union Berlin mit der Entwicklung des Fußball-Bundesligisten mehr als zufrieden.

Union befinde sich „in der sportlich erfolgreichsten und wirtschaftlich wertvollsten Phase seiner Vereinsgeschichte“, sagte Präsident Dirk Zingler bei der digitalen Mitgliederversammlung am Donnerstag.

Daran ändere auch das negative Finanzergebnis von -10,375 Millionen Euro aus der Saison 2020/21 nichts, wie Zingler betonte. Man habe bewusst auf mögliche Transfereinnahmen verzichtet, zudem übersteige das reale Vereinsvermögen den Wert der Verbindlichkeiten "bei weitem".

Ein großer Fehlbetrag im Vergleich zur Planung (zwei Millionen Euro) resultiert aus den Zuschauereinnahmen, die coronabedingt zum Teil weggebrochen sind. Sollte es in der Rückrunde zu Geisterspielen kommen, sei das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts auch für die kommende Spielzeit "nicht zu halten", so Zingler. Doch er betonte auch: "Die Corona-Zeiträume hängen wir nicht so hoch, die muss ein stabiles Unternehmen überstehen. Wir überstehen sie recht gut."

Außerdem kündigte der Union-Boss an, dass der Klub bis zum Ende seiner aktuellen Amtsperiode 2025 "über 100 Millionen Euro" investieren werde. Das betrifft den Stadionumbau der Alten Försterei, das neue Nachwuchsleistungszentrum, ein neues Trainingszentrum, die Organisation und Digitalisierung sowie den Profikader. "Wir müssen und werden den eingeschlagenen Weg der letzten Jahre fortsetzen", sagte Zingler: "Nur sportlicher Erfolg begleitet von klugen Investitionen wird unseren Verein weiterentwickeln."



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