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"Im Teufelskreis": Darum war Gladbach gegen City chancenlos

SPORT1
·Lesedauer: 4 Min.
Christoph Kramer (Photo by Christian Verheyen/Borussia Moenchengladbach via Getty Images)

Gut gekämpft, doch fast alles verloren!

Borussia Mönchengladbach braucht nach der 0:2-Niederlage im Achtelfinalhinspiel gegen Manchester City nun ein kleines Wunder im Rückspiel.

Bernardo Silva und Gabriel Jesus trafen für die Citizens. Beide Treffer wurden durch eine Flanke von Joao Cancelo eingeleitet. Borussia warf zwar im ersten Königsklassen-Achtelfinale der Vereinsgeschichte alles in die Waagschale, doch am Ende musste sie bei ihrem größten internationalen Auftritt seit den UEFA-Cup-Endspielen 1980 die Überlegenheit des englischen Ex-Meisters anerkennen. Im Rückspiel muss Gladbach nun mit mindestens zwei Treffern Unterschied gewinnen.

Kramer moniert "Teufelskreis"

Gladbach musste die meiste Zeit Ball und Gegner hinterherlaufen. Das schlauchte. "Wenn man viel investieren muss, um den Ball zu gewinnen und der Gegner dich lange laufen lässt. Dann hat man einen hohen Puls, wenn man den Ball hat. Dann ist man in so einer Art Teufelskreis", erklärte Gladbachs Christoph Kramer nach der Partie bei Sky. Sein Team hätte ein bisschen mehr die Ruhe behalten müssen. "In solchen Situationen müssen wir vier, fünf Sekunden mehr auf die Zähne beißen. Dann hat man durchaus Chancen."

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Rose haderte vor allem mit den Gegentreffern. "Wir bekommen zwei identische Gegentore aus Situationen, die wir besprochen hatten. Du musst die Flanke verhindern, den Mann am Flügel festmachen, weil du weißt, was kommen kann", monierte der Gladbach-Trainer bei DAZN. Offensiv habe seine Mannschaft zu unsauber agiert. Für das Rückspiel forderte Rose: "Wir müssen zusammenstehen. Die Jungs haben alles probiert, wir müssen jetzt die Aufgaben angehen, wie sie kommen, und den Kopf oben behalten."

City-Trainer Guardiola war zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn er offensiv gerne mehr gesehen hätte. "Im Abschluss waren wir nicht entschlossen genug, dass müssen wir dringend verbessern. Wir haben den Torhüter nie wirklich in Verlegenheit gebracht", erklärte der Katalane.

Mutig sein", diese Aufforderung hatte Rose seiner Mannschaft mit auf den Weg gegeben. Doch in der Puskas Arena sahen sich die "Gastgeber" gegen die Passmaschinen um Nationalspieler Ilkay Gündogan von Beginn an in die Defensive gedrängt.

City lässt Ball und Gladbach laufen

Die Gladbacher waren zwar bemüht, dem hohen Pressing der Gäste mit Kombinationen zu entgehen, doch viel Ballbesitz besaß das Rose-Team nicht. City ließ den Ball gewohnt sicher durch die eigenen Reihen laufen, der fünfmalige deutsche Meister hechelte bei den Spielverlagerungen hinterher.

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Klare Torchancen erspielte sich die Guardiola-Elf jedoch nicht – mit einer Ausnahme. In der 29. Minute flankte Joao Cancelo nach einem Fehlpass von Christoph Kramer aus dem linken Halbfeld in Richtung Tor, Bernardo Silva entwischte der Fohlen-Abwehr und köpfte unhaltbar zur Führung ein.

Gladbach ließ sich durch den Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. Die Fohlen verteidigten weiter kompakt und scheuten das offensive Risiko. Die Schnittstellenpässe, die zur Entlastung beitragen sollten, verpufften größtenteils. City tat sich weiter schwer in der Offensive, ein Cancelo-Schuss flog fünf Minuten vor der Pause weit über das Tor von Yann Sommer.

Gladbach gelingt vorne nicht viel

An der Statik des Spiels änderte sich auch zu Beginn des zweiten Durchgangs nichts. Gladbach setzte der spielerischen Klasse des souveränen Tabellenführers der Premier League viel Einsatz und Leidenschaft entgegen. Hinten ließ die Borussia weiterhin nicht viel zu, nach vorne ging aber wenig.

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Wenige Minuten nach dem Seitenwechsel hatte Gabriel Jesus die Riesenchance auf den nächsten Treffer. Der Brasilianer bekam einen Fehlpass von Gladbachs Ramy Bensebaini in die Füße gespielt und drang in den Strafraum der Gladbacher ein. Doch Nico Elvedi konnte einen Torschuss gerade noch verhindern. Im Gegenzug hatte Gladbach eine gute Konterchance, spielten diese jedoch nicht gut aus. Gleiches galt auch für eine Situation wenige Minuten später, bei der Denis Zakaria einen schlampigen Ball in die Spitze spielte und City-Keeper Ederson vor keine Probleme stellte.

Zweiter Treffer Kopie des ersten - Wirbel um Foul an Hofmann

Besser machte es Zakaria in der 62. Minute, als er per Flanke Alassané Pléa bediente. Der Franzose erwischte den Ball mit der Hacke und verfehlte das Tor nur knapp.

Mitten in die gute Phase der Fohlen fiel das 0:2. Und es war eine Kopie es ersten Treffers: Erneut flankte Cancelo aus dem linken Halbfeld an den zweiten Pfosten zu Silva. Diesmal legte der Portugiese den Ball per Kopf in die Mitte, wo Jesus aus kurzer Distanz einschob (65. Minute).

Viel fiel beiden Teams danach nicht mehr ein. In der 85. Minute ging Jonas Hofmann im gegnerischen Strafraum nach einem Zweikampf mit Cancelo zu Fall, der Portugiese hatte ihn mit den Armen weggedrückt. Doch der Elfmeterpfiff blieb aus, auch der VAR intervenierte nicht. Hofmann verletzte sich in der Szene und humpelte vom Feld.

Der eingewechselte Hannes Wolf scheiterte mit seinem Schuss in der Nachspielzeit an City Keeper Ederson.

mit Sportinformationsdienst (SID)