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Trivago-Gründer Rolf Schroemgens will mit neuem Startup das Bezahlen auf Partys revolutionieren

·Lesedauer: 2 Min.
Trivago-Gründer Rolf Schroemgens auf einer Konferenz in Lissabon.
Trivago-Gründer Rolf Schroemgens auf einer Konferenz in Lissabon.

Was macht eigentlich Rolf Schroemgens? Ende 2019 hatte der Gründer des Hotelvergleichsportals Trivago das Unternehmen nach knapp 15 Jahren verlassen. Zuvor hatte er das Düsseldorfer Unternehmen erfolgreich an die Börse gebracht, ehe es wegen Gewinnwarnungen in eine Krise rutschte. Nachdem sich die Lage wirtschaftlich stabilisierte, übergab Schroemgens seinen Chefposten an den damaligen Finanzchef Axel Hefer. „Mein Ziel ist es nun erst einmal, keine Pläne zu haben“, sagte Schroemgens damals der Süddeutschen Zeitung.

So ganz der Wahrheit entsprach diese Aussage aber offenbar nicht. Wie das Branchenportal Finance Forward herausgefunden hat, baut Schroemgens bereits seit 2018 mit Partnern das Event-Startup Grid auf. Hinter der Firma aus Düsseldorf stehen die ehemaligen Trivago-Manager Valentin Yeo, Jasmine Ezz und Tim Brückmann sowie der Möbelunternehmer Max Gansow. Schroemgens selbst ist mit 30 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. Laut Handelsregister verfolgt Grid das Ziel, eine „App für den Veranstaltungssektor“ auf den Markt zu bringen. Um was für ein Projekt sich dabei genau handelt, blieb bislang allerdings unklar.

„Unser Ziel ist, dass Ausgehen mehr Spaß macht“

Im Gespräch mit Finance Forward haben die Macher ihre Pläne nun erstmals konkretisiert. „Unser Ziel ist, dass Ausgehen mehr Spaß macht“, sagte Geschäftsführerin Jasmine Ezz dem Portal. Mit der App von Grid soll es Nutzern unter anderem möglich sein, kontakt- und bargeldlos in Clubs und Restaurants zu bezahlen. Auch Bestellungen seien möglich, was lange Wartezeiten am Tresen vermeiden soll. Dafür setzt das Startup auf QR-Codes. Jeder Gast erhält demnach einen solchen aufs Handy, der dann zum Bezahlen etwa von Getränken genutzt werden kann. Der Code wiederum ist mit einer in der App hinterlegten Bezahlmethode gekoppelt. Darüber hinaus sollen sich mit Grid auch Ausgaben und Treuepunkte sowie Rabattaktionen mobil verwalten lassen.

Mehrere Investoren zeigen sich bereits überzeugt von der Idee. So seien bislang mehr als 2,5 Millionen Euro in das Unternehmen geflossen. An Grid beteiligt haben sich Szeneköpfe wie etwa Code-Gründer Thomas Bachem oder Benjamin Bak, Kopf hinter der Flirt-App Lovoo. Einen Schub erhofft sich das Startup zudem von den Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie. „Die Branche ist viel offener gegenüber digitalen Lösungen. Es ist einfacher, mit Veranstaltern ins Gespräch zu kommen“, so Ezz gegenüber Finance Forward. Einen ersten größeren Partner habe das Startup bereits gewonnen. So werde die App Mitte August auf dem nordrhein-westfälischen Haldern Pop Festival getestet. Dort werden pandemiebedingt rund 900 Besucher erwartet.

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