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Triton gilt als Favorit im Rennen um VW-Tochter Renk: Kreise

Eyk Henning und Christoph Rauwald

(Bloomberg) -- Im Rennen um die Spezialgetriebe-Tochter der Volkswagen AG hat unterrichteten Kreisen zufolge Triton Partners die Nase vorn.

Der Finanzinvestor habe für die Renk AG ein etwas höheres Angebot vorgelegt als die schwedische Investmentgesellschaft EQT AB, die als sein größter Rivale im Bieterprozess gilt, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Eine Entscheidung über den Käufer könnte noch in dieser Woche fallen.

Triton habe bei Renk weitreichende Arbeitsplatzgarantien bis 2026 zugesagt, sagten die Personen. Sie wollten aufgrund der Vertraulichkeit der Informationen anonym bleiben.

VW hält einen Anteil von 76% an Renk, einem Anbieter von Getrieben und Antriebstechnik für die Schifffahrt, Militärfahrzeuge sowie die Öl- und Gasindustrie. Die Renk-Aktie legte im vergangenen Jahr im deutschen Handel um 15% zu, womit der Marktwert 742 Millionen Euro erreichte.

Ein Verkauf von Renk wäre die erste große Veräußerung des weltgrößten Autoherstellers seit 2015, als VW sich von der Autofinanzierungsfirma LeasePlan Corp. trennte.

Eine endgültige Vereinbarung stehe noch aus, verlautete aus den Kreisen. Die Gespräche könnten immer noch scheitern. Ein VW-Sprecher sagte, das Unternehmen äußere sich nicht zu Marktspekulationen. Auch Triton und EQT lehnten Stellungnahmen ab.

Überschrift des Artikels im Original:Triton Is Said to Be Frontrunner to Buy VW’s Gearbox Maker Renk

--Mit Hilfe von Jan-Henrik Foerster und Aaron Kirchfeld.

Kontakt Reporter: Eyk Henning in Frankfurt ehenning1@bloomberg.net;Christoph Rauwald in Frankfurt crauwald@bloomberg.net

Kontakt verantwortlicher Editor: Anthony Palazzo apalazzo@bloomberg.net, Ben Scent

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