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Trigema-Chef Wolfgang Grupp warnt vor Produktionsstopp — seine Gasrechnung stieg um 800.000 Euro

·Lesedauer: 1 Min.
Wolfgang Grupp
Wolfgang Grupp

Der Chef des Familienunternehmens Trigema, Wolfgang Grupp, hat sich für weitere Gasimporte aus Russland ausgesprochen, berichten die Sender RTL und NTV. "Wir sollten es nehmen, solange wir das bekommen. Die Wirtschaft braucht es", sagte Grupp.

Die Kosten für das von seinem Betrieb benötigte Gas seien zuletzt um das Neunfache gestiegen: von 100.000 auf 900.000 Euro pro Monat. "Wenn das so weitergeht, dann müssten wir die Produktion einstellen", so Grupp.

Grupp produziert noch in Deutschland

Wolfgang Grupp ist einer der letzten deutschen Textilunternehmer, der noch in Deutschland produziert. Um genau zu sein, im baden-württembergischen Burladingen. Bekannt ist die Marke Trigema vor allem für Poloshirts und die frühere Werbung mit dem Affen vor der "Tagesschau". Vor mehr als 50 Jahren übernahm der heute 79-Jährige das Familienunternehmen.

Grund für den starken Preisanstieg ist der Ukraine-Krieg und die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas. Mit 55 Prozent ist Russland der größte Gaslieferant Deutschlands. Derzeit wird debattiert, aufgrund des Angriffskrieges kein Gas mehr aus Russland zu beziehen und damit der russischen Wirtschaft zu schaden.

Grupp äußerte sich bei den Sendern außerdem über den Zustand der Bundeswehr. Dort seien "gravierende Fehler" offensichtlich. „Hier werden Milliarden verteilt. Und diese Milliarden, die verteilt werden, muss die Wirtschaft bringen", so Grupp.

ls

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