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Er trifft und trifft und trifft - und ist bald weg?

·Lesedauer: 3 Min.
Er trifft und trifft und trifft - und ist bald weg?
Er trifft und trifft und trifft - und ist bald weg?

Es war ein Abend zum Vergessen für Manchester United und Ole Gunnar Solskjaer. Mit 0:5 ging das Starensemble um Cristiano Ronaldo & Co. gegen den FC Liverpool unter und erlebte ein historisches Debakel.

Maßgeblich daran beteiligt war - natürlich - Mohamed Salah, der den Führungstreffer durch Naby Keita vorlegte und drei Tore selbst erzielte. Es war, zählt man seinen Viererpack gegen Watford aus dem Frühjahr 2018 dazu, der vierte Hattrick des Ägypters für den FC Liverpool und der erste eines Gästespielers im Old Trafford seit 18 Jahren. (DATEN: Die Tabelle der Premier League)

Der Letzte, dem dieses Kunststück gelang, war niemand geringerer als Ronaldo Nazario für Real Madrid, der im Champions-League-Viertelfinale 2003 drei Mal gegen den damaligen United-Keeper Fabien Barthez einnetzte.

Mit seinen Treffern 105 bis 107 wurde Salah damit zum alleinigen afrikanischen Rekordtorschützen in der Premier League, nachdem er bereits am vergangenen Wochenende mit seinem Traumtor gegen den FC Watford mit dem bisherigen Rekordhalter Didier Drogba gleichgezogen war.

Der Abend in Manchester war nun der vorläufige Höhepunkt einer bislang überragenden Saison, in der Salah so oft den Unterschied macht. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)

Salah auch in der Champions League nicht zu stoppen

„Wir müssen nicht über Ronaldo und Messi reden, was sie für den Weltfußball getan und wie sie ihn dominiert haben. Im Augenblick ist aber keiner besser als er“, schwärmte sein Trainer Jürgen Klopp am vergangenen Wochenende nach dem Sieg gegen Watford.

Tatsächlich sucht die Bilanz des Ägypters in dieser Saison europaweit seinesgleichen: In elf seiner zwölf Einsätze in dieser Saison gelang dem Puskas-Award-Winner von 2018 mindestens ein Tor, in der Champions League konnte er sogar gegen Jan Oblak und Diogo Costa zwei Mal einnetzen.

Zu seinen bisherigen 15 Toren kommen fünf Vorlagen, selbst Robert Lewandowski kann da mit seinen 18 Scorerpunkten nicht mithalten, ebenso wenig wie Karim Benzema mit 19 Scorerpunkten. Von Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo ganz zu schweigen.

Trotz kleinerer Formtiefs traf der Ägypter Salah seit seinem Wechsel zu den Reds in jeder Spielzeit wettbewerbsübergreifend mindestens 23 Mal, kam in seiner Premierensaison sogar auf 60 Scorerpunkte in 52 Spielen.

Insgesamt stehen 192 (!) Scorerpunkte in 215 Spielen zu buche, ähnliche Sphären in denen sich auch Superstar Neymar zu seiner Zeit beim FC Barcelona bewegte, als er in 186 Spielen auf 105 Tore und 76 Vorlagen kam.

Angesprochen auf seinen derzeitigen Lauf erklärte Salah nach dem Sieg gegen Manchester: „Ich bin mehr als glücklich. Ich versuche immer, mein Bestes für meine Mitspieler und mein Team zu geben, auch mit Vorlagen. Mit diesem Trainer spielen wir um alles.“ (SERVICE: Alle News zur Premier League)

Verlängert Salah noch seinen Vertrag?

Apropos Trainer: Jürgen Klopp wurde nach der Partie gefragt, wie es denn mit Salahs Zukunft bei den Reds aussehen. „Er ist hier, das ist gut. Er ist in guter Verfassung, fühlt sich pudelwohl, insgesamt ist alles gut im Moment“, entgegnete der Coach der Reds.

In der Tat ist Salahs auslaufender Vertrag im Sommer 2023 das Einzige, was den Liverpool-Verantwortlichen zumindest noch ein paar kleine Sorgenfalten bereiten dürfte. Die Gespräche zwischen Spieler und Verein seien zwar auf der Zielgeraden, in trockenen Tüchern ist allerdings noch nichts.

Doch die Anhänger der Reds dürften beruhigt sein: Nach den jüngsten Äußerungen des Flügelflitzers deutet vieles auf eine Verlängerung seines Vertrags hin.

„Wenn Sie mich fragen, würde ich gerne bis zum letzten Tag meiner Fußballerlaufbahn hier bleiben. Aber ich kann nicht viel dazu sagen - es liegt nicht in meiner Hand. Es hängt davon ab, was der Klub will, nicht von mir. Momentan kann ich mir nicht vorstellen, jemals gegen Liverpool zu spielen“, erklärte Salah zuletzt bei Sky Sports.

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