Deutsche Märkte schließen in 6 Stunden 37 Minuten
  • DAX

    11.957,48
    -182,20 (-1,50%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.281,12
    -47,53 (-1,43%)
     
  • Dow Jones 30

    29.134,99
    -125,82 (-0,43%)
     
  • Gold

    1.626,80
    -9,40 (-0,57%)
     
  • EUR/USD

    0,9552
    -0,0046 (-0,48%)
     
  • BTC-EUR

    19.627,53
    -1.634,26 (-7,69%)
     
  • CMC Crypto 200

    428,85
    -30,29 (-6,60%)
     
  • Öl (Brent)

    78,18
    -0,32 (-0,41%)
     
  • MDAX

    21.820,55
    -522,05 (-2,34%)
     
  • TecDAX

    2.617,91
    -37,22 (-1,40%)
     
  • SDAX

    10.301,96
    -221,26 (-2,10%)
     
  • Nikkei 225

    26.173,98
    -397,89 (-1,50%)
     
  • FTSE 100

    6.879,96
    -104,63 (-1,50%)
     
  • CAC 40

    5.686,53
    -67,29 (-1,17%)
     
  • Nasdaq Compositive

    10.829,50
    +26,58 (+0,25%)
     

Traton will Lkw-Vertrieb in Russland mit Verlust verkaufen

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Lkw-Sparte des Volkswagen <DE0007664039>-Konzerns verkauft ihren russischen Vertrieb und erwartet dabei einen Verlust von bis zu 550 Millionen Euro. Käufer sollen "lokale Vertriebspartner" in Russland sein, wie Traton <DE000TRAT0N7> am Dienstag in München mitteilte. Abgeschlossen werden soll der Verkauf im ersten Quartal nächsten Jahres. Im Einzelnen verkauft werden sollen die Vertriebsgesellschaften von MAN und Scania, außerdem das russische Finanzierungsgeschäft von Scania.

Der erwartete Verlust hängt demnach maßgeblich von der Kursentwicklung des Rubel ab. Zustimmen müssen noch die russischen Regulierungsbehörden sowie die Aufsichtsräte von VW und Traton.

Die in München ansässige Traton SE ist die Dachgesellschaft des VW-Konzerns für die zwei Lkw-Hersteller. Im ersten Halbjahr haben die direkten Auswirkungen des Ukraine-Kriegs Traton demnach bereits 113 Millionen Euro gekostet. Wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine reduzieren viele deutsche Industrieunternehmen ihre Aktivitäten in Russland oder stellen das Geschäft dort komplett ein.