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Transocean akzeptiert Milliardenstrafe wegen Golf-Ölkatastrophe

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New Orleans (dapd). Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko im April (Paris: FR0004037125 - Nachrichten) 2010 kommt nach dem Ölmulti BP (London: BP.L - Nachrichten) wohl auch dem Plattformbetreiber Transocean teuer zu stehen: Das Schweizer Unternehmen hat sich mit dem US-Justizministerium auf eine Vergleichszahlung in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar (rund 1,1 Milliarden Euro) geeinigt, wie zwei an den Verhandlungen beteiligte Gewährsleute am Donnerstagabend mitteilten. Mit der Strafzahlung sollten laufende Ermittlungen gegen Transocean (NYSE: RIG - Nachrichten) beendet werden.

Bei der Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" am 20. April 2010 waren elf Arbeiter ums Leben gekommen. Weite Teile der US-Küste wurden verschmutzt. Im Januar 2011 kam eine Regierungskommission zu dem Ergebnis, dass die schlimmste Ölkatastrophe der US-Geschichte durch Entscheidungen zur Einsparung von Zeit und Geld von BP, Transocean und den ebenfalls angeklagten Zementlieferanten Halliburton verursacht wurde.

Erst Mitte November hatte sich BP zur Zahlung einer Rekordstrafe von 4,5 Milliarden Dollar bereit erklärt. Es war die höchste Geldstrafe in der US-Geschichte.

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