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Transocean-Aktien profitieren von Einigung auf Milliardenstrafe

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New Orleans (dapd). Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko kommt den Plattformbetreiber Transocean teuer zu stehen - allerdings nicht ganz so teuer wie befürchtet. Nachdem die Einigung der Schweizer Firma mit dem US-Justizministerium auf eine Vergleichszahlung von 1,4 Milliarden Dollar (rund 1,1 Milliarden Euro) am Donnerstagabend kurz vor Börsenschluss bekannt geworden war, stieg der Aktienkurs des Unternehmens am Freitag weiter an. Eigentlich hatte Transocean (NYSE: RIG - Nachrichten) 1,5 Milliarden Dollar für die Geldbuße zurückgestellt.

Die Titel des Plattformbetreibers legten am Freitag erneut um 2,4 Prozent auf 45,70 Franken zu. Im Handel am Vorabend hatten sie schon über 10 Prozent fester geschlossen. Nachdem bereits der Ölmulti BP (London: BP.L - Nachrichten) für die Ölkatastrophe im Frühjahr 2010 4,5 Milliarden Dollar zahlen musste, werden mit der neuerlichen Geldbuße nun auch die laufenden Ermittlungen gegen Transocean beendet. Davon sind eine Milliarde Dollar für die Klärung zivilrechtlicher Ansprüche veranschlagt, die restlichen 400 Millionen Dollar als strafrechtliche Summe.

Bei der Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" am 20. April (Paris: FR0004037125 - Nachrichten) 2010 waren elf Arbeiter ums Leben gekommen. Weite Teile der US-Küste wurden verschmutzt. Im Januar 2011 kam eine Regierungskommission zu dem Ergebnis, dass die schlimmste Ölkatastrophe der US-Geschichte durch Einsparung von Zeit und Geld von BP, Transocean und dem ebenfalls angeklagten Zementlieferanten Halliburton verursacht wurde. Die nun erzielte juristische Einigung sei ein großer Schritt zu mehr "Gerechtigkeit für die humanitären und wirtschaftlichen Folgen und die Umweltzerstörung durch das Deepwater-Horizon-Desaster", sagte US-Justizminister Eric Holder.

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