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Transatlantik-Koordinator dringt auf Ende des Pipeline-Streits

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Vor den Gesprächen von US-Verteidigungsminister Lloyd Austin in Berlin hat der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Peter Beyer, eine schnelle Beilegung des Streits um die Gas-Pipeline Nord Stream 2 angemahnt. "Nord Stream 2 behindert den Neustart der deutsch-amerikanischen Beziehungen", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Ein Moratorium, also ein vorübergehender Baustopp für die fast fertiggestellte Trasse, könnte ein Fenster für Gespräche zur Lösung des Konflikts öffnen. "Ich sehe Schwierigkeiten für einen Neustart, solange das nicht abgeräumt ist."

Austin besucht dreieinhalb Monate nach der Vereidigung von US-Präsident Joe Biden als erster Minister der neuen Regierung Deutschland. In Berlin trifft er sich am Dienstag mit seiner Amtskollegin Annegret Kramp-Karrenbauer und dem außenpolitischen Berater der Bundeskanzlerin, Jan Hecker. In Stuttgart wird er anschließend die US-Kommandos für die Truppen in Europa und Afrika besuchen.

Die Leitung Nord Stream 2, die Russland und Deutschland verbinden soll, zählt seit Jahren zu den Hauptstreitpunkten in den deutsch-amerikanischen Beziehungen. Daran hat auch der Regierungswechsel in Washington nichts geändert. Die USA befürchten eine zu starke Abhängigkeit Europas von russischem Gas und wollen das Projekt mit Sanktionen stoppen. Befürworter der Pipeline halten den Amerikanern entgegen, sie seien nur auf bessere Absatzchancen für ihr Flüssiggas in Europa aus.