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Trade Republic bereitet Kryptohandel vor

Daniel Hüfner
·Lesedauer: 1 Min.
Die Gründer von Trade Republic (v.l.n.r.): Thomas Pischke und Christian Hecker lernten sich 2011 im Studium kennen. Marco Cancellieri stieß kurz vor der Gründung 2015 zum Team.
Die Gründer von Trade Republic (v.l.n.r.): Thomas Pischke und Christian Hecker lernten sich 2011 im Studium kennen. Marco Cancellieri stieß kurz vor der Gründung 2015 zum Team.

Der Berliner Neobroker Trade Republic steht vor dem Einstieg in den Handel mit Kryptowährungen. Entsprechende Anzeichen finden sich auf der Homepage und in Jobausschreibungen, wie das Magazin Finanz-Szene herausgefunden hat. Demnach sucht das Berliner Fintech mehrere Rechtsberater, die sich unter anderem um die Konzeptionierung von neuen Finanzprodukten kümmern sollen, als Beispiel wird explizit der Kryptohandel angegeben.

Auf der Homepage soll sich bereits eine Fragen-und-Antworten-Sektion zu digitalen Währungen befunden haben. Einen entsprechenden Screenshot, der laut dem Bericht in Foren kursiert, wollte Trade Republic gegenüber dem Fintech-Magazin nicht kommentieren. Ebenso wenig die möglichen Partner. Laut Finanz-Szene sollen für den Handel der Londoner Krypto-Market-Maker B2C2 und für die Verwahrung der US-Spezialist Bitgo infrage kommen.

Kurs auf ein hochprofitables Geschäft

Trade Republic dürfte sich von dem Einstieg neue Erlösquellen erhoffen. Der Handel mit Kryptowährungen wächst stark. Neben immer mehr Privatanlegern interessieren sich auch Banken und Fondsgesellschaften zunehmend für das Geschäft. Das schwankt bedingt durch die volatilen Kursbewegungen von Bitcoin & Co. zwar stark, gilt aber als hochprofitabel.

Die US-Kryptobörse Coinbase beispielsweise erzielte in den Monaten Januar bis März 2021 einen Nettogewinn von mehr als 700 Millionen US-Dollar – bei einem Umsatz von 1,8 Milliarden Dollar. Da Trade Republic ähnlich wie Coinbase auf einen nutzerfreundlichen Handelszugang über das Smartphone setzt, erscheinen die Krypto-Pläne der Berliner nur konsequent.