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Tourismusverband fordert rasche und verbesserte staatliche Hilfe

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BERLIN (dpa-AFX) - Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hat angesichts eines drohenden zweiten Corona-Lockdowns verbesserte staatliche Unterstützung ab November gefordert. "Wenn sich die Situation jetzt weiter in dem Maße verschärft wie bisher und die Branche quasi wieder in den Lockdown geschickt wird, müssen die verbesserten Überbrückungshilfen unverzüglich noch ab November wirksam werden", sagte Verbandsgeschäftsführer Norbert Kunz am Mittwoch. Drohende Restaurantschließungen seien ein herber und Existenzen gefährdender Rückschlag auch für die Beherbergungsbetriebe und alle Bereiche des Deutschlandtourismus. "Selbst Betriebe, die mit höheren Rücklagen gehofft hatten, gut durch die Krise zu kommen, stoßen jetzt an Grenzen."

Die Politik hat bereits milliardenschwere Hilfsprogramme beschlossen, um Firmen und Jobs in der Corona-Krise zu schützen. Überbrückungshilfen für besonders belastete Firmen wurden bis Jahresende verlängert, Bund und Länder planen eine weitere Verlängerung. Wirtschaftsverbände kritisieren allerdings seit langem, die bisherigen Hilfen seien nicht passgenau. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte jüngst zugesagt, staatliche Hilfen zu verbessern und zu erhöhen.