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Top-Technologieaktien für Oktober

Caio Reimertshofer, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 4 Min.
Künstliche Intelligenz technologischer Fortschritt Technologieaktien
Künstliche Intelligenz technologischer Fortschritt Technologieaktien

iRobot

iRobot (WKN: A0F5CC) ist die erste Aktie im Bunde von vier Technologieaktien für den Monat Oktober. Das amerikanische Unternehmen ist vorwiegend dafür bekannt, Haushaltsroboter herzustellen. Das wohl bekannteste Modell davon ist der Staubsauger-Roboter Roomba. Was in erster Linie sehr unspektakulär klingt, vereint allerdings einige Top-Technologien der Zukunft in einem Unternehmen.

Immerhin beschäftigt sich iRobot mit Robotik, die auf künstlicher Intelligenz aufbaut. Diese ermöglicht es den schlauen Alltagshelfern, ihre gesamte Umgebung kennenzulernen. Obendrein lässt sich der Putzmechanismus auch an die persönlichen Gewohnheiten anpassen, wodurch sich der Roboter immer besser in seine Umgebung einfügen kann.

In der Zukunft werden viel mehr Geräte miteinander verknüpft sein (Stichwort: Internet of Things). Durch diese Entwicklung entstehen dann jede Menge an Daten. Das sind Daten, die iRobot bereits heute sammelt und die als Grundlage für weitere nützliche Roboter dienen. Schon jetzt erweitert das Unternehmen seine Produktpalette durch neue intelligente Modelle, die den Menschen den Alltag erleichtern sollen. Der Roomba i3+ kann sich beispielsweise sogar selber entleeren und hört auch auf deine Stimme. Mit fortschreitender technologischer Entwicklung dürften weiteren Neuerungen kaum Grenzen gesetzt sein.

Pinterest

Unter den Top-Technologieaktien für Oktober reiht sich auch ein soziales Netzwerk ein. Die Rede ist hierbei von Pinterest (WKN: A2PGMG). Pinterest bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, Bilder hochzuladen (sogenannte Pins). Daneben kann man natürlich auch durch die App stöbern und interessante Pins vermerken. Anders als bei Instagram, das sich mehr zu einer Art Lifestyle-App entwickelt hat, steht bei Pinterest der Inhalt an oberster Stelle. Auf der Plattform kann man sich für seinen nächsten Urlaub inspirieren lassen oder ein neues leckeres Rezept inklusive Bildvorlagen ausprobieren. Der Fokus auf hochwertigem Content scheint bei den Leuten anzukommen: Die Nutzerzahlen von Pinterest steigen stark.

Das Unternehmen verdient Geld durch Werbeplatzierungen anderer Unternehmen. Während dabei die Monetarisierung der US-Nutzer bereits ziemlich erfolgreich läuft, sieht es im internationalen Bereich gegenwärtig noch etwas mau aus. Doch genau hier ist auch das entsprechende Aufwärtspotenzial verborgen. Sollte Pinterest die Monetarisierung seiner internationalen Kunden ebenso erfolgreich gestalten wie in den USA, könnte das Unternehmen bewertungstechnisch eine ganz neue Stufe erreichen.

Shopify

Shopify (WKN: A14TJP) ist eine der Technologieaktien, die man als eindeutigen Corona-Profiteur bezeichnen kann. Das Coronavirus hat unbestreitbar eine sehr katalysierende Wirkung auf den E-Commerce und genau in diesem Feld ist Shopify tätig. Das kanadische Unternehmen bietet Händlern seine eigene Software an, um ziemlich unkompliziert einen Onlineshop zu erstellen. Obendrein kann man als Händler ebenfalls die Zahlung und Logistik über Shopify laufen lassen. Sogar einen Kredit bekommt man als Händler, beispielsweise um Waren vorzufinanzieren.

In einer immer mehr von Digitalisierung vereinnahmten Welt dürfte der Trend hin zu weiterem E-Commerce-Wachstum anhalten. Darüber hinaus sollte man in Hinblick auf Shopify bedenken, dass die Internationalisierung noch ganz am Anfang steht. Das und die Tatsache, dass Shopify nun auch einen eigenen Marktplatz eröffnet, könnte bei der Aktie in den kommenden Jahren für mehr Aufwind sorgen.

Zuora

Das Unternehmen Zuora (WKN: A2JHJJ) gehört vermutlich zu der Gattung der Technologieaktien, die hierzulande eher unbekannt sind. Dabei bewegt sich Zuora in dem äußerst spannenden Bereich der Software-as-a-Service (SaaS)-Unternehmen. Die Plattform von Zuora hilft Kunden bei der Verwaltung und beim Vertrieb der eigenen Abonnements. Unternehmen sollen dabei unterstützt werden, ihre bisherige Produktpalette zu optimieren und gegebenenfalls verbesserte Produkte auf den Markt zu bringen. Zuora soll grob gesagt die Vertriebsaufwendungen senken, indem durch Analyse Abonnements effektiver an den Mann gebracht werden.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Abonnementprodukte immer beliebter werden. Für Unternehmen und auch für Kunden bieten diese eine bessere Planbarkeit bei Einnahmen bzw. Ausgaben. Sollte dieser Trend anhalten, könnte Zuora noch mächtiges Aufwärtspotenzial besitzen, wenn man bedenkt, dass die Marktkapitalisierung (Stand 23.9.) erst bei etwas unter 1 Mrd. Euro liegt.

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Caio Reimertshofer besitzt Aktien von iRobot und Zuora. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von iRobot, Pinterest, Shopify und Zuora.

Motley Fool Deutschland 2020