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Dieses Tool hilft euch dabei, ein ESOP-Programm aufzulegen

·Lesedauer: 2 Min.
Das Tool OptionPlan verrät unter anderem, wie viel Geld für welche Mitarbeiter reserviert werden sollte.
Das Tool OptionPlan verrät unter anderem, wie viel Geld für welche Mitarbeiter reserviert werden sollte.

Seit Längerem setzt sich der renommierte Investor Index Ventures für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme ein. Unter dem Slogan Not Optional startete der VC auch eine öffentliche Kampagne, um ESOPs – Employee Stock Ownership Plans – stärker in Europa zu etablieren. In den USA, so argumentieren die aus London tätigen Geldgeber, seien solche Programme längst wesentlicher Teil der Startup-Szene. Denn durch frühe Beteiligung am Erfolg eines Unternehmens würden nicht nur Mitarbeiter motiviert – oft auch als Ergänzung zu niedrigen Gehältern in Frühphasen. Vielmehr investierten viele ihr Geld auch wieder in der Szene. Oder würden auf Basis des erarbeiteten finanziellen Puffers selbst zu Gründern.

Mit OptionPlan hat Index Ventures eine eigene Webapp entwickelt, mit der sich Mitarbeiterbeteiligungsprogramme einfach ausarbeiten lassen sollen. Das kostenlose Angebot wurde nun auch für die Anwendung in Seed-Finanzierungsrunden, also der sehr frühen Phase eines Startups ausgeweitet. Grundlage für die App seien Daten von mehr als 1.600 Startups, deren Programm-Eckdaten Index Ventures analysiert hat. Auf der Webseite lassen sich Faktoren wie Bewertung, Höhe der Finanzierungsrunde, zukünftige Finanz- und Exitplanung, Gehaltsniveaus, Teamzusammensetzung einstellen. Dabei werden laut dem Investor auch die steuerlichen Rahmenbedingungen in 20 Ländern, darunter Deutschland, berücksichtigt.

Mehr Geld für mehr Mitarbeiter

Bei der Auswertung der Datensätze haben die Analysten des VCs zudem einige grundsätzliche Beobachtungen gemacht. So habe sich der Anteil der Startup-Mitarbeiter, die bereits in sehr frühen Phasen am Unternehmenserfolgt beteiligt werden, deutlich erhöht. Zwischen 60 Prozent bei jungen Mitarbeitern bis hin zu 80 Prozent bei erfahreneren Kollegen reiche das Spektrum. Zum Vergleich: In den USA liegen die Werte den Index-Analysen zufolge bei 80 respektive 97 Prozent.

Auf beiden Seiten des Atlantiks habe der VC zudem beobachtet, dass die ESOPs in jungen Startups insgesamt größer werden. Sei bislang etwa zehn Prozent des Kapitals für solche Programme vorgesehen worden, liege die Quote heute häufig bei 12,5 oder sogar 15 Prozent. Weil gleichzeitig die Größen der Seed-Finanzierungsrunden explodiert sind, lande auf diesem Weg immer mehr Geld bei Mitarbeitern – sowohl über das direkte Gehalt als auch über die Optionsprogramme. Während in den USA maßgeblich erfahrenere Mitarbeiter davon profitierten, seien in Europa häufig die durchschnittlichen Einstiegsgehälter angestiegen.

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