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Tom Schilling: Der Schauspieler ist ein Sparfuchs - aus gutem Grund

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Tom Schilling (39) steht schon seit Jahrzehnten vor der Kamera und müsste sich eigentlich keine Sorgen um sein Einkommen machen. Aber da ist der Star vorsichtig - schließlich geht es um Geld und um seinen Ruf.

Unabhängigkeit ist wichtig

Denn wer nicht auf sein Geld aufpasst, muss vielleicht dann Filme drehen, die er gar nicht machen will. Für den Schauspieler wäre das eine grauenhafte Vorstellung: "Ich lege immer sehr viel Geld zurück. Ich gehe sparsam und konservativ mit meinem Haushaltsbüchlein um. Das garantiert mir Unabhängigkeit", betonte der gebürtige Berliner im Gespräch mit 'T-Online'. "Ich würde eher andere Jobs machen und damit Geld verdienen, als etwas zu drehen, für das ich mich schämen würde."

Tom Schilling hatte keine Geldsorgen in der Pandemie

Wegen des Ersparten gab es auch durch die Pandemie-Zwangspause keine finanziellen Engpässe für den dreifachen Vater, dessen neuer Film 'Fabian oder Der Gang vor die Hunde' gerade in die Kinos kommt. Der Film ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Erich Kästner und spielt in der wirtschaftlich unsicheren Zeit der Weimarer Republik, die von Inflation beherrscht wird. Der Darsteller sieht Parallelen zur Gegenwart: "Ich frage mich, wo das ganze Geld herkommt, das in der Pandemie ausgegeben wurde und vorher anscheinend nicht vorhanden war. Wird das jetzt einfach gedruckt? Da sehe ich auf jeden Fall Parallelen", macht sich Tom Schilling gegenüber der 'BZ' schon ein wenig Sorgen um die Wirtschaftslage - wo er doch ein Sparfuchs ist.

Bild: Jörg Carstensen/picture-alliance/Cover Images

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