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Titeltraum lebt! Eisbären retten sich in Spiel drei

·Lesedauer: 2 Min.
Titeltraum lebt! Eisbären retten sich in Spiel drei
Titeltraum lebt! Eisbären retten sich in Spiel drei

Der Silberpokal ist wieder eingepackt, die Entscheidung im Kampf um den Jubiläumstitel vertagt.

Die Comeback-Könige der Eisbären Berlin meldeten sich mit einem 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) bei den Grizzlys Wolfsburg im zweiten Play-off-Finale um die 100. deutsche Eishockey-Meisterschaft zurück und erzwangen ein drittes Duell.

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Kapitän Frank Hördler (17.), Ryan McKiernan (28.), Sebastian Streu (31.) sowie Lukas Reichel (59.) ins leere Tor erzielten die Treffer für den siebenmaligen Titelträger, der sich am Freitag (LIVE im TV auf SPORT1) in eigener Halle zum alleinigen Rekordchampion der PENNY DEL krönen könnte.

Gerrit Fauser (38.) traf für den Außenseiter Wolfsburg, der das Auftaktspiel mit 3:2 nach Verlängerung in der Hauptstadt gewonnen hatte. In den ersten beiden Play-off-Runden hatten die Eisbären ebenfalls die erste Partie verloren, die "Best-of-three"-Serien aber doch noch für sich entschieden. (Spielplan und Ergebnisse der PENNY DEL)

Strahlmeier hält Eisbären-Kasten dicht

Weiter auf seinen ersten Meistertitel muss Wolfsburgs Kapitän Sebastian Furchner warten, der seine 1072. DEL-Partie bestritt und zum sechsten Mal in einer Endspielserie steht. Der 39-Jährige hält den Rekord für die meisten DEL-Spiele ohne Titelgewinn.

"Wenn wir mit dem Rücken zur Wand stehen, spielen wir um Leben und Tod und hauen alles rein", hatte Eisbären-Jungstar Reichel vor dem ersten Bully bei MagentaSport gesagt und den Gegner gelobt: "Die Wolfsburger stehen sehr gut hinten und machen die neutrale Zone zu." (SERVICE: Die DEL-Tabelle nach der Hauptrunde)

Der bisher so erfolgreichen Defensivtaktik von Ex-Bundestrainer Pat Cortina versuchten die Berliner mit aggressivem Forechecking zu entgegnen. Das funktionierte gut und brachte in der Anfangsphase eine Vielzahl von Torchancen, die beste hatte Verteidiger Kai Wissmann (5.), doch bei Nationaltorwart Dustin Strahlmeier war zunächst immer wieder Endstation.

Berlin mit Spielkontrolle gegen Grizzlys

Auch das Mitteldrittel überwanden die Eisbären schneller und zielstrebiger als in Spiel eins, als sie sich gegen vier verteidigende Wolfsburger immer wieder festgelaufen hatten. So auch vor dem Führungstor, als Mark Zengerle Verteidiger Hördler freispielte, der die Scheibe mit der Rückhand in den Winkel schlenzte.

Auch der zweite Treffer ging auf das Konto eines Verteidigers: Nach starker Vorarbeit der Nationalspieler Leo Pföderl und Marcel Noebels erzielte McKiernan sein siebtes Play-off-Tor.

Erst nach dem 0:3 durch Streu kam Wolfsburg besser ins Spiel und zu klareren Chancen, eine davon nutzte Fauser in Überzahl. Im Schlussabschnitt übernahm Berlin wieder die Spielkontrolle, ließ den Gastgebern nur wenig Raum und raubte ihnen so die Hoffnung auf ein Comeback.

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