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Hier „time“ ich jetzt den Markt

·Lesedauer: 2 Min.

Den Markt zu timen ist eigentlich ziemlich UnFoolish. Wir sind langfristig orientiert überzeugt davon, dass es besser ist, konsequent zu investieren. An dieser grundsätzlichen Ausrichtung ändert sich auch nichts. Das bedeutet: Ich investiere regelmäßig, egal ob es eine Rallye gibt oder auch einen Crash.

Trotzdem gibt es jetzt eine Sache, bei der ich zukünftig den Markt mehr timen möchte. Riskieren wir daher einen Blick darauf, wo genau das ist. Und welchen großen Vorteil ich sehe, hier einem fixen Ablauf mit einem gewissen Timing zu folgen. Womöglich könntest du dir etwas von diesem Ansatz durchaus abschauen.

Hier time ich in Zukunft den Markt

Ich persönlich gehe davon aus, dass die Volatilität mit Blick auf die breiten Märkte zunimmt. Das bedeutet, ich rechne zukünftig häufiger mit Korrekturen oder auch mal einem Crash. Und genau das ist der Ansatz, bei dem ich den Markt zukünftig ein kleines bisschen mehr timen möchte.

Konkret bedeutet das: Ich kaufe in Zukunft bei jeder Korrektur von 10 % mit einem fixen Geldbetrag die für mich besten Chancen nach. Sowie auch bei einer größeren Korrektur von 20 %. Oder auch bei einem Crash mit 30 %. Oder auch wenn die Börse noch weiter crashen sollte. Dafür bin ich bereit, auch in ruhigeren Zeiten ein bisschen Cash uninvestiert zu lassen. Wobei ich, wie gesagt, eigentlich trotzdem regelmäßig investiere.

Mit einem solchen Vorgehen erhoffe ich, meine eigene Rendite über lange Zeiträume hinweg zu maximieren. Günstig zu kaufen ist schließlich ein Schlüssel zum Erfolg. Das Timen an dieser Stelle ist jedoch für mich kein wirkliches Timing. Nein, sondern eher das Ausnutzen einer günstigen Chance. Selbst Warren Buffett lässt schließlich Cash ungenutzt, um in solchen Phasen reagieren zu können.

Es gibt ein paar Vorteile, wenn du mich fragst

Bei meinem Ansatz, den Markt ein wenig zu timen, gibt es für mich einige Vorteile. Zunächst einmal und womöglich der größte Vorteil: Ich fixiere, wie ich in einem Crash oder auch einer Korrektur vorgehen möchte. Das bedeutet, ich setze mir das Ziel, einen Betrag X zu investieren, wenn die Börse um einen gewissen Prozentsatz korrigierte. Und das eben jedes Mal. Für mich ist der Automatismus eine wichtige Stütze, um aus der Theorie Praxis werden zu lassen. Vielleicht ist das eine Hilfsstellung für dich, wenn du dich ein wenig schwertust, in volatilen Phasen zu investieren.

Zudem nutze ich Cash, um mir flexible Möglichkeiten aufzubauen, in einem Crash oder auch einer Korrektur reagieren zu können. Das bedeutet, ich selbst stelle die Voraussetzungen dafür, eine solche Marktphase nicht mehr als Belastung oder Bedrohung zu sehen. Nein, sondern als Chance.

Das ist es mir wert, den Markt ein kleines bisschen zu timen. Wobei es eigentlich bloß darum geht, Chancen zu wahren und zu nutzen, wenn sie sich ergeben. Kurzzeitiger Verzicht auf Rendite ist mir dieses Timing wert.

Der Artikel Hier „time“ ich jetzt den Markt ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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