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Tiktok, Instagram und Co.: Britischer Gesetzesvorschlag droht Führungskräften mit Gefängnis

·Lesedauer: 4 Min.
Die Die britische Regierung hofft, dass das Online-Sicherheitsgesetz einen globalen Standard setzen wird.
Die Die britische Regierung hofft, dass das Online-Sicherheitsgesetz einen globalen Standard setzen wird.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Ein neuer britischer Gesetzesvorschlag droht Tech-Führungskräften mit Gefängnisstrafen. Am Donnerstag wird das Online-Sicherheitsgesetz dem Gesetzgeber vollständig zur Einsicht vorgelegt. Demnach können Führungskräfte aus dem technischen Bereich strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie Entscheidungen der für die Durchsetzung des Gesetzes zuständigen Aufsichtsbehörde nicht befolgen.

Die neuen Regeln zielen darauf ab, illegale und schädliche Internetinhalte einzudämmen. Dazu gehören Inhalte, die Terrorismus oder Selbstmord, Rachepornografie und Material zum sexuellen Missbrauch von Kindern fördern. Facebook, Instagram, Youtube, Twitter und Tiktok werden alle dafür kritisiert, dass sie das Teilen schädlicher Inhalte auf ihren Plattformen zulassen. [Mehr bei Bloomberg, CNBC und The Information]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Das Fintech Bavest will ein Bloomberg 2.0 aufbauen – nur günstiger: Privatanleger und kleinere Investmentteams sollen in einer App Daten von Aktien gesammelt abrufen können, fertige Risikoberechnungen erhalten und einen Überblick über aktuelle Trends am Markt bekommen. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Meta hat ein Video entfernt, das fälschlicherweise den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zeigt, der Truppen befiehlt, sich zu ergeben. Das Video ist der jüngste alarmierende Meilenstein im Informationskrieg, der die Invasion Russlands in der benachbarten Ukraine begleitet. Das irreführende Video kursiert offenbar aber noch auf Facebooks russischem Gegenstück Vkontakte. Mychajlo Fedorow, der stellvertretender Ministerpräsident der Ukraine, hat sich unterdessen per Tweet an das chinesische Technologieunternehmen DJI gewandt: „In 21 Kriegstagen haben russische Truppen bereits 100 ukrainische Kinder getötet. Sie verwenden DJI-Produkte, um ihre Rakete zu steuern. @DJIGlobal Sind Sie sicher, dass Sie an diesen Morden beteiligt sein wollen?“ DJI stellt unbemannte Luftfahrzeuge her. [Mehr bei Techcrunch und Twitter]

Sentinelone, ein US-amerikanisch-israelisches Cybersecurity- und Software- Unternehmen, übernimmt Attivo Networks für 616,5 Millionen US-Dollar. Mit Attivo erhält das Unternehmen mit Hauptsitz in Kalifornien Zugriff auf sein Identitätsmanagement. Tushar Kothari, CEO von Attivo Networks, sieht die Übernahme als Möglichkeit, die ursprüngliche Vision des Startups innerhalb eines größeren Aktienunternehmens weiter auszubauen. Sentinelone ist letztes Jahr an die Börse gegangen und sammelte dabei 1,2 Milliarden Dollar. [Mehr bei Techcrunch]

Sifive, ein Halbleiter-Startup aus dem Silicon Valley, hat in einer Finanzierungsrunde der Serie-F 175 Millionen US-Dollar aufgebracht. Damit erreicht der Arm-Konkurrent eine Bewertung von 2,5 Milliarden Dollar. Das Startup wird von Intel, Qualcomm, AMD und Samsung unterstützt. Nach eigenen Angaben hat sich der Umsatz von Sifive im Jahresvergleich vervierfacht, das Unternehmen sei aber noch nicht profitabel, weil es weiterhin in die Einstellung von Mitarbeitern investiere, hieß es. [Mehr bei Reuters und The Information]

Netflix testet eine neue Funktion, mit der Konten gegen Aufpreis außerhalb des Haushalts von Mitgliedern geteilt werden können. Die Funktion wird in Chile, Costa Rica und Peru ausprobiert. Dabei können Mitglieder der Standard- und Premium-Pläne bis zu zwei Personen hinzufügen. Netflix untersucht auch eine weitere Funktion, die es Mitgliedern ermöglicht, ihre Profilinformationen auf ein neues Konto oder ein Unterkonto zu übertragen, das Daten wie den Anzeigeverlauf und personalisierte Empfehlungen speichert. Netflix hatte im Januar seine Wachstumserwartungen gedämpft. [Mehr bei Techcrunch und Reuters]

Weitere Investitionen: Clockwork, das Uhren über eine Flotte moderner Server hinweg synchronisiert, hat eine Finanzierungsrunde der Serie-A in Höhe von 21 Millionen US-Dollar angekündigt. Die Runde wurde von NEA geleitet. Zu den Kunden des Unternehmens gehören Nasdaq, Wells Fargo und RBC. Amagi, ein Anbieter von cloudbasierter Saas-Technologie für Broadcast und Connected TV, hat 95 Millionen US-Dollar in einer neuen Finanzierungsrunde aufgebracht. Die Finanzierungsrunde wurde von Accel angeführt. Mit der jüngsten Investition steigt die Bewertung von Amagi auf mehr als eine Milliarde Dollar. Linktree, ein australisches Startup, das vor allem für sein beliebtes „Link-in-Bio“-Tool bekannt ist, hat 110 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 1,3 Milliarden Dollar aufgebracht. Die Runde wurde von Index Ventures und Coatue Management angeführt. [Mehr bei Techcrunch, Amagi und Axios]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Die Bremer Rightmart Group verspricht, jenen Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen, die keine Rechtsschutzversicherung haben. Dabei hatte der Gründer anfangs noch das Ende der Branche prophezeit. [Mehr bei Gründerszene]

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Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

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