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Tiefkühlpizza, Cloud Stores, Arzneimittel: Börsenkandidaten

·Lesedauer: 3 Min.

(Bloomberg) -- Das Tiefkühlpizza-Startup Franco Fresco GmbH & Co. KG denkt über einen Börsengang nach. Mit einer neuen Struktur sollen die Voraussetzungen für eine mögliche Notierung geschaffen werden, schreibt die Lebensmittel Zeitung mit Verweis auf ein Interview mit Gründer Christoph Schramm.

Letztes Jahr stieg der Umsatz des 2014 gegründeten Unternehmens um etwa 50% auf rund 75 Millionen Euro. Mit der Marke Gustavo Gusto konzentrieren sich die Geretsrieder auf das Premium-Segment und bedienen sich auch mal des Guerilla-Marketings. Auch einen Fanshop gibt es. Ein Verkauf an einen Konzern sei nicht angedacht.

Der Vorstandschef von Delivery Hero rudert dagegen zurück: Anders als er selbst tags zuvor in den Raum gestellt hatte, sei momentan kein Börsengang vom Lebensmittellieferdienst Dmart geplant, twitterte Niklas Oestberg am Donnerstag. Sein Tweet zu dem Thema sei von einigen Investoren falsch verstanden worden. Oestberg hatte sich auf mögliche IPO-Pläne des Startups Gopuff bezogen und im Stil von Elon Musk auf Twitter gefragt, ob Dmart ebenfalls an die Börse sollte.

Die Cheplapharm aus Greifswald sagte am Freitag, das Fenster für den geplanten Börsengang - bislang das erste Quartal 2022 - werde verlängert “wegen ungünstiger Rahmenbedingungen” in Form der derzeit schwankungsanfälligen Aktienmärkte.

Ein Startup der Rocket Internet SE sammelt derweil Gelder in Rekordhöhe ein - zumindest gemessen an der Techbranche im Irak. Das lediglich drei Monate alte Unternehmen Baly bietet einen Taxidienst in Bagdad an und baut nun auch neue Dienste wie Lebensmittellieferungen aus.

Der Hype um die Akquisitionsvehikel Spac für beschleunigte Börsengänge erfährt derweil kapitale Dämpfer.

In Deutschland stehen immer noch mehr als ein Dutzend Unternehmen in den Startlöchern für ein mögliches Börsendebüt, die mit mindestens einer Milliarde Euro bewertet werden könnten.

Im Folgenden eine Übersicht von Kandidaten für eine Börsennotierung in absehbarer Zeit. Berücksichtigt werden kolportierte und bestätigte Pläne für IPOs, Notierungen und Abspaltungen.

  • Volkswagen denkt neben einem Börsengang von Porsche wohl auch im Batteriebereich über einen Börsengang nach, bei Lamborghini allerdings nicht. Auch Argo AI, die u.a. von VW finanziert werden, könnten an die Börse gehen

  • Thyssenkrupp bringt seine Wasserstoffsparte Uhde Chlorine Engineers unter dem neuen Namen Nucera wohl im Q1 an die Börse. Analysten schätzen, das Unternehmen könnte bis zu 6 Milliarden Euro wert sein - Mutter Thyssenkrupp will zunächst wohl um die 600 Millionen Euro erlösen

  • Wintershall Dea räumt derweil sein Portfolio auf und steigt in Brasilien und Argentinien aus dem Ölgeschäft aus

  • Der größte Börsengang in 2022 könnte jedoch zunächst der Greifswalder Arzneimittelhersteller Cheplapharm werden - das Unternehmen will durch einen Börsengang rund 750 Millionen Euro einnehmen, um Schulden abzubauen und künftige Übernahmen zu finanzieren. Ganz so eilig hat man es allerdings nicht mehr

  • Lufthansa erwägt Kreisen zufolge neben dem Verkauf eines Minderheitsanteils an ihrer Wartungssparte Lufthansa Technik alternativ auch einen Börsengang - die Rückzahlung der deutschen Staatshilfen macht das Einsammeln frischer Gelder allerdings inzwischen weniger dringlich

(Ergänzt Cheplapharm-Zeitplan in viertem Absatz)

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©2022 Bloomberg L.P.

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