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Tichanowskaja hofft auf Vermittlung von Merkel

·Lesedauer: 1 Min.

VILNIUS (dpa-AFX) - Im Machtkampf mit Präsident Alexander Lukaschenko hofft die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja auf Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Vor einem für kommende Woche in Berlin geplanten Treffen sagte die 38-jährige am Donnerstag in Litauen: "Wir werden mit Angela Merkel über die Lage in Belarus sprechen und die Möglichkeit, dass sie eine vermittelnde Rolle bei den Verhandlungen über Neuwahlen in Belarus spielt." Zugleich betonte Tichanowskaja der Nachrichtenagentur BNS zufolge, dass auch Russland an Verhandlungen teilnehmen solle.

Die Oppositionsführerin war nach den von Fälschungsvorwürfen überschatteten Präsidentenwahlen im August auf Druck des Machtapparats von Lukaschenko ins benachbarte EU-Land Litauen geflüchtet. Die Demokratiebewegung fordert den Rücktritt des Staatschefs sowie die Freilassung aller politischen Gefangenen und Neuwahlen. Der 66-Jährige hatte sich nach 26 Jahren an der Macht zum sechsten Mal in Folge ins Amt einführen lassen. Gegen Lukaschenko gibt es in der Hauptstadt Minsk und anderen Städten seit Wochen Proteste.