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Thyssenkrupp wählt Banken für Spartenverkäufe aus: Kreise

Eyk Henning
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Thyssenkrupp AG hat informierten Kreisen zufolge Banken ausgewählt, um das Management bei der nächsten Veräußerungsrunde zu beraten.

Für die Suche nach einem Partner für die Sparte Marine Systems wurde, wie zu hören war, die Deutsche Bank AG mandatiert. Bei dem geplanten Verkauf des Edelstahlwerks im italienischen Terni arbeitet der Konzern den Angaben zufolge mit JPMorgan Chase & Co. zusammen. Vertreter von Thyssenkrupp, der Deutschen Bank und JPMorgan lehnten Stellungnahmen ab.

Marine Systems erwirtschaftete in den neun Monaten bis Ende Juni einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro. Für den Hersteller von U-Booten und anderen Kriegsschiffen gab es bereits Vorgespräche mit potenziellen Partnern, so mit der italienischen Fincantieri SpA und der Bremer Lürssen, die sich gerade mit der German Naval Yards Kiel GmbH zusammenschließt.

Das Stahlwerk Terni im zentralitalienischen Umbrien beschäftigt mehr als 2.400 Mitarbeiter.

Überschrift des Artikels im Original:Thyssenkrupp Is Said to Pick Banks for Next Round of Divestments

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