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Irritierende Szenen nach Rekordlauf im 100-m-Finale

·Lesedauer: 2 Min.

Elaine Thompson-Herah gewinnt bei Olympia in Tokio triumphal das große Sprint-Finale über 100 m. Ihre Teamkolleginnen reagieren auf verwunderliche Weise.

Irritierende Szenen nach Rekordlauf im 100-m-Finale
Irritierende Szenen nach Rekordlauf im 100-m-Finale

Jamaikanischer Dreifach-Sieg wie vor fünf Jahren in Rio - und hinterher irritierende Szenen.

Sprinterin Elaine Thompson-Herah hat Gold über 100 Meter der Frauen gewonnen. Sie siegte bei 0,6 m/s Gegenwind in starken 10,61 Sekunden vor Shelly-Ann Fraser-Pryce (10,74), die als erste Frau zum dritten Mal Olympiasiegerin über die kurze Sprintdistanz hätte werden können. Rang drei belegte Shericka Jackson (10,76).

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Thompson-Herah erzielte mit Olympischen Rekord die zweitbeste je gelaufene Zeit auf dieser Strecke. Erst im Juni hatte Fraser-Pryce mit einem Lauf über 10,63 verblüfft, der sie zur zwischenzeitlich zweitschnellsten Frau der Geschichte gemacht hatte - hinter der früh verstorbenen und durch Doping-Indizien ins Zwielicht gerückten Florence Griffith-Joyner.

Thompson-Herah wird nach 100-Meter-Rekord geschnitten

Das Siegertrio sorgte nach dem Lauf für einen bemerkenswerten Anblick: Thompson-Herah jubelte lang, emotional und ausgiebig, während Fraser-Pryce und Jackson sie mit eisiger Miene ignorierten. Der Grund für die offensichtlichen atmosphärischen Störungen im jamaikanischen Team: unklar. 

Shelly-Ann Fraser-Pryce (L) und Jamaica's Shericka Jackson reagierten mit versteinerter Miene auf den Rekord-Sieg ihrer Team-Kollegin (Bild: Javier SORIANO / AFP)
Shelly-Ann Fraser-Pryce (L) und Jamaica's Shericka Jackson reagierten mit versteinerter Miene auf den Rekord-Sieg ihrer Team-Kollegin (Bild: Javier SORIANO / AFP)

Topfavoritin Fraser-Pryce verpasste mit Silber ein historisches Gold-Triple: Die 34-Jährige hatte die Chance, nach ihren Siegen 2008 und 2012 als erste Leichtathletin der Geschichte zum dritten Mal Gold in einer Einzel-Disziplin zu holen. Am Ende musste sie froh sein, knapp vor Jackson (10,76) Rang zwei gerettet zu haben.

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Doping-Schatten um Mitfavoritin Okagbare

Die ebenfalls hoch gehandelte, schillernde US-Amerikanerin Sha’Carri Richardson durfte wegen eines Positivtests auf Marihuana nicht zu Olympia, während Olympia legte sich ein Doping-Schatten der klassischen Art über die Konkurrenz.

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Mitfavoritin Blessing Okagbare war am Morgen nach einem positiven Dopingtest gesperrt worden, die Nigerianerin hatte in diesem Jahr einen erstaunlichen Leistungssprung hingelegt und hatte sich Thompson-Herahs Rekordzeit ebenfalls angenähert.

Die deutschen Starterinnen Alexandra Burghardt (Burghausen) und Tatjana Pinto (Paderborn) waren im Halbfinale ausgeschieden.

“Ich bin schon irgendwie zufrieden, aber das Finale war greifbar”, sagte Burghardt nach Rang vier in ihrem Lauf. Letzte Deutsche in einem Olympia-Finale war Heike Drechsler, die 1988 in Seoul Bronze gewann.

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