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Textilkette H&M will mit mehr Läden das Geschäft ankurbeln

Stockholm (dapd). Die schwedische Textilkette Hennes & Mauritz (H&M) will mit der Eröffnung eines neuen Ladens pro Tag den zuletzt schleppenden Absatz ihrer preisgünstigen Mode ankurbeln. Im vierten Geschäftsquartal bis Ende November verdiente H&M vor allem wegen der Wirtschaftskrise in Europa weniger, wie das Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mitteilte. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 5,29 Milliarden Kronen (614 Millionen Euro), nach 5,36 Milliarden Kronen ein Jahr zuvor.

Die Kaufzurückhaltung der Verbraucher machte sich auch beim Quartalsumsatz bemerkbar. Er stagnierte auf vergleichbarer Fläche mit Läden, die mindestens ein Jahr geöffnet sind, und lag bei 32,5 Milliarden Kronen. In vielen Ländern sei das Geschäft 2012 noch herausfordernder gewesen als 2011, sagte H&M-Vorstandschef Karl-Johan Persson.

Im Geschäftsjahr 2012/13 will H&M 325 neue Läden eröffnen und dabei erstmals auch nach Chile, Estland, Litauen, Serbien und Indonesien vorstoßen. "Das bedeutet, dass wir praktisch einen Laden pro Tag eröffnen", erklärte Persson. Im vergangenen Jahr waren 304 H&M-Läden hinzugekommen.

Für das Frühjahr haben die Schweden bereits den Start der neuen Frauenmarke "& Other Stories" angekündigt, die zunächst mit Läden in sieben europäischen Metropolen sowie einem Internetangebot beginnen soll.

Mit der starken Expansion will H&M Boden gutmachen auf den spanischen Weltmarktführer und Wettbewerber Inditex. H&M kommt derzeit nach Firmenangaben auf 2.800 Läden in 48 Ländern. Inditex betreibt für seine acht Marken, darunter Zara, etwa 6.000 Filialen.

dapd