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Teslas erster Stromtarif ist in Deutschland gestartet und schreckt die Stromkonzerne auf: „Wir nehmen Tesla sehr ernst"

·Lesedauer: 2 Min.

Neben Elektroautos verkauft Tesla auch noch Stromspeicher und Solardächer — nun will der Autobauer auch den Stromsektor erobern. Mit einem ersten Tarif für Ökostrom greift Tesla auf dem deutschen Energiemarkt an. Derzeit ist das Angebot noch auf den Süden Deutschlands begrenzt, doch in Branchenkreisen geht man davon aus, dass spätestens Anfang 2022 mit einem bundesweiten Angebot zu rechnen ist, wie das „Handelsblatt“ berichtet.

Aktuell kann das Angebot nur von Kunden gebucht werden, die eine Solaranlage von Tesla und Teslas Powerwall — einen Batteriespeicher für zu Hause — haben. Obwohl das Angebot noch nicht auf der Homepage des Unternehmens beworben wird und erste Nutzerberichte eher durchwachsen ausfallen, sind deutsche Energieversorger besorgt. „Wir nehmen Tesla sehr ernst und beobachten genau, was die vorhaben“, so ein großer deutscher Stromkonzern.

Weitaus mehr Sorgen als der Einstieg in den Strommarkt bereitet jedoch der „Autobidder“ von Tesla. Dabei handelt es sich um eine Plattform, die die dezentral in Privathäusern installierten Batteriespeicher mit den Batterien der Elektroautos vernetzt, um darin überschüssigen grünen Strom zu speichern — also gewissermaßen ein virtuelles Kraftwerk. Projekte wie dieses verfolgt aktuell die gesamte Energiebranche, denn „Autobidder“ wie das von Tesla könnten helfen, das Grundproblem der Energiewende zu mildern: den wachsenden Bedarf an Batteriespeichern.

Ein Tesla-Kombi-Angebot scheint möglich

Die deutschlandweite Einführung des Stromtarifs soll in Zusammenarbeit mit dem britischen Unternehmen Octopus Energy geschehen. Noch testet Tesla den deutschen Strommarkt. Doch an Beispielen aus Australien und England wird deutlich, welche Ambitionen der Autobauer verfolgt: ein Kombi-Angebot von Kauf- und Leasingverträgen für Elektroautos mit Powerwall, Solaranlagen und Stromverträgen — und das zu aggressiven Preisen. Hier kann das Unternehmen nicht nur seine Macht beim Vertrieb von Elektroautos ausspielen, sondern auch den Klang des Markennamens.

Noch machen Teslas Powerwalls in Deutschland gerade einmal drei Prozent des Marktes aus. Das geht aber vielmehr auf den Chipmangel zurück, der die Expansion hemmt, statt auf eine geringe Nachfrage. Die Halbleiter werden sowohl für die Produktion von Powerwalls als auch für Autos gebraucht und derzeit hat die Autoproduktion Priorität, erklärte Tesla-Chef Elon Musk. Sobald es genügend Chips gibt, ist mit einer massiven Powerwall-Produktion zu rechnen.

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