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Tesla verzichtet auf Milliarden-Subvention aus Deutschland

·Lesedauer: 4 Min.
Elon Musk will Teslas Vorspung in der Batterietechnik offensichtlich nicht aufs Spiel setzen.
Elon Musk will Teslas Vorspung in der Batterietechnik offensichtlich nicht aufs Spiel setzen.

Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Tesla verzichtet für die geplante Batteriezellfertigung in Grünheide bei Berlin auf eine mögliche staatliche Förderung in Höhe von bis zu 1,14 Milliarden Euro. Laut des „Handelsblatts“ informierte der US-Elektroautobauer das Bundeswirtschaftsministerium und das Wirtschaftsministerium Brandenburg darüber, dass er „seinen IPCEI-Antrag auf staatliche Förderung für die Batteriefabrik in Grünheide zurückzieht“. Elon Musk sorgt sich anscheinend um Betriebsgeheimnisse. Die Förderung hätte bedeutet, dass Musk eine neue Batterietechnik zuerst in Brandenburg zum Einsatz hätte bringen müssen.

Gleichzeitig wurde erneut eine unternehmensweite E-Mail von Musk bekannt, die dem US-Sender CNBC zugespielt wurde. Darin forderte Musk die Mitarbeiter auf, angesichts anhaltender Probleme in den Häfen und steigender Versandkosten nach Möglichkeiten zu suchen, die Kosten für die Lieferung von Elektrofahrzeugen an Kunden zu senken. Dies sei wichtiger, als Bestellungen in letzter Minute zu überstürzen, um Verkaufsziele zum Quartalsende noch zu erreichen, schrieb der CEO. In diesem Jahr hatte Tesla Schwierigkeiten, neue Autos innerhalb des ursprünglich versprochenen Zeitraums an Kunden in den USA auszuliefern. So kam es bei einigen Tesla-Kunden wohl zu monatelangen Lieferverzögerungen. Tesla ist nicht der einzige Elektroautobauer, der die Kunden länger warten ließ. In der vergangenen Woche beispielsweise hat der neu an der Börse notierte Konkurrent Rivian Automotive Interessenten, die das Modell R1S reserviert hatten, über Lieferverzögerungen informiert. [Mehr bei Handelsblatt und CNBC]

Auf Gründerszene: In China gehören autonome Taxis vielerorts schon zum Stadtbild. Doch auch in Deutschland wird das autonome Auto kommen, schreibt unser Kolumnist Don Dahlmann. Er prophezeit, dass dies den Personentransport komplett auf den Kopf stellen wird. Verlierer werden seiner Meinung nach die traditionellen Taxi-Anbieter sein. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

Die Gorillas-Mitarbeiter haben nach vielen Hindernissen am Samstag einen eigenen Betriebsrat gewählt. Die Lieferboten haben nun insgesamt 19 Betriebsräte. Das Berliner Startup erschwerte die Wahl allerdings bis zuletzt. So waren während der laufenden Betriebsratswahl in den Warenlagern Zettel ausgelegt worden, auf denen stand: Wer wählen wolle, müsse sich einen Tag vorher bei einem Vorgesetzen anmelden. [Mehr bei Berliner Zeitung]

Zoom und Peloton haben von den Nachrichten einer neuen Coronavirus-Variante am Freitag profitiert. Die Aktien des Videodiensts stiegen um 5,7 Prozent und die des Fitnessgeräte-Anbieters Peloton um 5,6 Prozent. Auch die Aktien von Netflix und Roku, zwei weitere Unternehmen, die von der Pandemie und dem Homeoffice profitiert haben, stiegen um etwa 1,6 Prozent. [Mehr bei CNBC]

Didis Aktien sind am Freitag dagegen stark eingebrochen, nachdem Bloomberg berichtete, dass die chinesischen Aufsichtsbehörden die Führungskräfte des Unternehmens gebeten haben, den chinesischen Fahrdienstleister in den USA von der Börse zu nehmen. [Mehr bei Bloomberg und CNBC]

Netease hat beim Börsengang seiner Musik-Streaming-Einheit 422 Millionen US-Dollar eingesammelt. Der chinesische Spieleanbieter hatte den IPO an der Börse in Hongkong angemeldet. Netease hatte die Notierung von Cloud Village eigentlich bereits im August beantragt, den Börsengang jedoch angeblich aufgrund volatiler Märkte verzögert. In den vergangenen Monaten waren chinesische Technologieunternehmen einem sich verschärfenden regulatorischen Umfeld ausgesetzt, was den Aktienkursen vieler chinesischer Firmen geschadet hat. [Mehr bei Bloomberg und CNBC]

Klarna hat in den ersten neun Monaten in diesem Jahr aufgrund höherer Kosten auch höhere Verluste verbucht. Der schwedische Finanzdienstleister verzeichnete von Januar bis September einen Vorsteuerverlust von 3,1 Milliarden schwedischen Kronen (fast 300 Millionen Euro), eine Vervierfachung gegenüber den 800 Millionen Kronen (77 Millionen Euro), die es im gleichen Zeitraum des Vorjahres verloren hatte. Das Fintech ist einer der größten Player im schnell wachsenden Buy-Now-Pay-Later-Markt. Auch One97 Communications, das Unternehmen, das den digitalen Zahlungsdienst Paytm betreibt, hat im letzten Quartal ein höheres Minus verbuchen müssen. Das indische Unternehmen meldete im Quartal bis September einen Verlust von 4,74 Milliarden Rupien (rund 55 Millionen Euro) gegenüber 4,36 Milliarden Rupien im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Deutlich schlechtere Zahlen meldeten auch die chinesische App für Essenslieferungen, Meituan, sowie die chinesische E-Commerce-App Pinduoduo. [Mehr bei CNBC, Bloomberg und The Information]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Das Buch „Virtuelle Zusammenarbeit: kreativ und inspirierend. Methoden und Tools für besseres Co-Working" liefert Inspirationen und Ideen für kreatives Zusammenarbeiten – auch und gerade, wenn ein Großteil des Teams im Homeoffice sitzt. Auf Gründerszene könnt ihr einen Ausschnitt daraus lesen. [Mehr bei Gründerszene]

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