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Tesla-Fans zeigen erste Angebotspreise: So teuer ist Elon Musks Stromtarif in Deutschland

·Lesedauer: 3 Min.
Tesla-Chef Elon Musk
Tesla-Chef Elon Musk

Es war eine Nachricht, die die deutschen Stromanbieter in Aufruhr versetzte: Elon Musk will mit Tesla nicht nur den Automarkt erobern, sondern greift nun auch Energie-Konzerne an. In diesen Tagen ist der Stromtarif von Tesla in Deutschland gestartet.

Was der Strom genau kostet, kann ein Kunde erfahren, wenn er auf der offiziellen Tesla-Website sich ein Tarifangebot einholt. Die Kosten würde sich dabei von Region zu Region unterscheiden, heißt es auf der Internetseite. Der Tarif sei außerdem monatlich kündbar und nicht an einen 12- oder 24-Monatsvertrag gebunden. Als Voraussetzung muss ein Kunde eine Tesla Powerwall, also ein Batteriespeicher für zu Hause, sowie eine Solaranlage installiert haben. Bereitgestellt wird der Tarif über das Unternehmen Octopus Energy.

Aktuell können aber nur Haushalte in Bayern und Baden-Württemberg Ökostrom von Tesla beziehen. Spätestens ab Anfang 2022 soll das in ganz Deutschland möglich sein, heißt es vom Unternehmen – und die Tesla-Fans können es kaum abwarten.

88 Euro für 3500 kWh/Jahr

Im TTF-Forum, Deutschlands größter Tesla-Online-Community, sprechen die User schon seit Ende März über den neuen Stromtarif und teilen die Preise, die sie angeboten bekommen.

Ein Forum-Nutzer aus der Region Stuttgart zeigt, dass er bei einem angenommenen Jahresverbrauch von 2500 kWh Strom 62,53 Euro pro Monat zahlen müsste. Er scheint das Angebot nicht angenommen zu haben, denn rund zwei Monate später bietet ihm Tesla bessere Konditionen an. Die Kosten sinken auf 59,40 pro Monat.

Ein weiterer User, auch aus der Nähe von Stuttgart, gibt an, dass er Ende März ein Angebot von Octopus Energy bekommen hat. Der Grundpreis sei 13,02 Euro pro Monat, der Arbeitspreis 25,68 Ct/kWh. Bei einem Verbrauch von 3500 kWh/Jahr mache das 1055,04 Euro pro Jahr beziehungsweise 87,92 Euro pro Monat. Mit seinem 100%-Ökostrom bei seinem derzeitigen Anbiete kommt er auf einen Monatspreis von 81,85 Euro.

Sein Fazit: "Für mich hat der Tesla-Stromtarif von Octopus Energy keine finanziellen Vorteile", schreibt der User im Chat. "Ich kann im Moment auch in der Tarifbeschreibung nicht erkennen, dass es irgendwelche anderen Vorteile gibt, die über die Kombination von PV-Anlage, Powerwall und einen beliebigen anderen Ökostrom-Tarif hinausgehen." Begeisterung klingt anders.

Tesla versichert keinen Eingriff in die Powerwall

Rund zwei Monate später, Mitte Juli, bekommt auch er ein neues Angebot mit einem Preis von 86,04 Euro pro Monat. Rund zwei Euro weniger als zuvor. Obwohl der Teslas-Stromtarif etwas günstiger geworden ist, sei ihm das noch "nicht günstig genug", wenn er es mit seinem anderen Vertrag vergleicht.

Zudem haben sich Kunden anscheinend beschwert, dass die Einstellung der Powerwall für den Tarif modifiziert werden sollte. Denn kurz nach dem Angebot bekam derselbe User eine Benachrichtigung, dass in die Powerwall nicht eingegriffen werden muss, das Unternehmen hätte "dazugelernt", wie es in der Mitteilung heißt. Zuvor sei so eine Modifizierung erforderlich gewesen. Das wurde aber abgeschafft, der Kunde behält die "volle Kontrolle" über den eigenen Batteriespeicher, wie der Anbieter versichert. Am Angebot hat sich aber nichts geändert.

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