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Tesla eröffnet am Dienstag seine Gigafactory in Brandenburg

·Lesedauer: 4 Min.
Elon Musk traf am Montag im Privatjet in Berlin ein. Hier im Bild ist er bei einem früheren Besuch in Deutschland zu sehen.
Elon Musk traf am Montag im Privatjet in Berlin ein. Hier im Bild ist er bei einem früheren Besuch in Deutschland zu sehen.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Am Dienstag versammelt sich eine Menge Prominenz in Brandenburg. Kein Wunder, denn es wird Wirtschaftsgeschichte geschrieben: Tesla eröffnet offiziell seinen Standort Grünheide außerhalb von Berlin – das erste Werk des Elektroautobauers in Europa. Die „Geburt“ der „Gigafactory“ war nicht gerade einfach: Die zweijährige Bauzeit musste etliche Genehmigungshürden bewältigen und lief alles andere als glatt.

Dass nun tatsächlich die ersten Teslas vom Band rollen werden, muss gebührend gefeiert werden. Neben Tesla-Chef Elon Musk, der aus Texas angereist ist, werden auch Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke anwesend sein. Elon Musk kündigte die Eröffnung über Twitter an. Außerdem enthüllte Musk am Montag auf dem Kurznachrichtendienst die Themen, die die nächste Tranche in Teslas langfristigem Playbook dominieren werden: Künstliche Intelligenz und die Skalierung der Geschäfte des Autoherstellers. Sein Plan sei, Tesla auf das „Extreme“ zu skalieren, schrieb Musk. [Mehr bei Handelsblatt und Techcrunch]

Auf Gründerszene hört ihr heute von Anna Christmann – der neuen Startup-Beauftragten der Bundesregierung. In der aktuellen Folge von „So geht Startup“ verrät sie Gründerszene-Redakteurin Sarah Heuberger, welche Pläne sie für die deutsche Startup-Szene hat. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Ramp, ein 2019 gegründetes Startup für Kreditkarten- und Ausgabenverwaltungssoftware, hat 750 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 8,1 Milliarden Dollar aufgebracht. Die Runde wurde von Peter Thiels Founders Fund angeführt, wobei sich auch Stripe, Iconiq Capital und Thrive Capital beteiligt haben. Die Finanzierung verdoppelt die Bewertung des Fintech-Startups von vier auf acht Milliarden Dollar. Das frische Kapital gibt dem in New York ansässigen Unternehmen auch Munition, um mit dem Rivalen Brex zu konkurrieren, der im vergangenen Jahr auf 12,3 Milliarden Dollar geschätzt wurde. [Mehr bei The Information]

Nexii hat eine Finanzspritze über 180 Millionen US-Dollar erhalten. Unter den Geldgebern sind Honeywell, Trane, Lotus Capital und Beedie Capital. Das in Kanada ansässige Unternehmen Nexii hat ein neues Wandsystem entwickelt, das nach Angaben des Unternehmens nicht nur klimasicher, sondern auch klimabeständig ist. Das Startup hat es in nur drei Jahren auf eine Bewertung von zwei Milliarden Dollar geschafft und expandiert derzeit in die USA. Die Paneele von Nexii haben einen Stahlkern, enthalten aber keinen Beton. [Mehr bei CNBC]

Thoma Bravo, ein US-amerikanisches Private-Equity-Unternehmen, hat den britischen Anbieter für Unternehmenssoftware, Anaplan, für 10,7 Milliarden US-Dollar gekauft. Thoma Bravo wird 66 Dollar pro Aktie in einer Bartransaktion zahlen. Anaplan wurde 2006 von Guy Haddleton, Sue Haddleton und Michael Gould in einer Scheune im englischen Yorkshire gegründet. Der Anbieter von Finanzplanungssoftware hat weltweit über 1900 Kunden und gilt als Konkurrent von Unternehmen wie SAP, Oracle und Microsoft. [Mehr bei CNBC]

Qualcomm hat am Montagmorgen gleich zwei interessante Ankündigungen gemacht: Zum einen wird der US-amerikanische Halbleiterhersteller einen 100-Millionen-US-Dollar-Metaverse-Entwicklerfonds auflegen, zum anderen wird er künftig mit dem japanischen Publisher Square Enix beim Thema Gaming zusammenarbeiten. Die Schritte zeigen den neuen Fokus der Firma auf Software und Entwicklertools für AR, VR und das Metaversum. [Mehr bei The Information]

Bridgestone hat eine Minderheitsbeteiligung an May Mobility, einem in Michigan ansässigen Startup für autonome Shuttles, erworben. Der Reifenhersteller hat damit eine weitere Investition in ein Startup für autonome Fahrzeuge getätigt. Zuvor hat Bridgestone bereits mit dem schwedischen Startup für autonome Frachttechnologie, Einride, zusammengearbeitet und sich bei Kodiak Robotics, einem Startup für autonome Lkw, engagiert. Außerdem ist Bridgestone eine Partnerschaft mit Yoshi, einer Plattform für Autopflegedienste, und Tyrata, einem Reifensensor- und Datenverwaltungsunternehmen, eingegangen. Wie auch bei seinen anderen strategischen Investitionen gab Bridgestone nicht bekannt, wie hoch der Anteil ist, den es an May Mobility hält. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Sebastian Becker wurde mit 25 Jahren Partner beim Züricher VC Redalpine – und das ohne reiche Eltern. Wir wollten von ihm wissen, was sein Erfolgsgeheimnis ist. [Mehr bei Gründerszene]

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Einen schönen Dienstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

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