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Tesla ist nicht die einzige Chance bei Elektroautos

Caio Reimertshofer, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.
Schnellladestation für Elektroautos / Elektromobilität
Schnellladestation für Elektroautos / Elektromobilität

Tesla ist ein Phänomen. Das von Elon Musk geführte Unternehmen gilt als Pionier beim Bau von Elektroautos und das völlig zurecht. Immerhin hat es Tesla geschafft, so etwas wie das Sinnbild für Elektromobilität zu sein. Mit dem First-Mover-Vorteil, schicken Designs und vielen technischen Besonderheiten begeistert die Marke nicht nur Autofans.

Insbesondere auch auf dem Börsenparkett genießt Tesla seit geraumer Zeit ein hohes Ansehen; zumindest lässt sich anders nicht die atemberaubende Kursperformance erklären, die die Aktie vor allem in den vergangenen zwei Jahren hingelegt hat. Und trotz dieser durchaus positiven Fakten bin ich der Meinung, dass Tesla bei Weitem nicht die einzige Chance für Investoren im Bereich der Elektroautos ist.

Mit Tesla hat man bei den Elektroautos nur ein Stück vom Kuchen

Tesla verfügt sicherlich über eine bequeme Ausgangslage im Markt der Elektroautos. Immerhin besitzt das Unternehmen zeitliche und technologische Vorsprünge, die Konkurrenten erst aufholen müssen. Dennoch wäre es meiner Meinung nach falsch, bei der Elektromobilität nur auf Tesla zu setzen.

Im Jahr 2020 wies der Markt für Elektroautos ein weltweites Umsatzvolumen in Höhe von 199 Mrd. US-Dollar aus. Der Marktanteil von Tesla liegt hier bei etwa 16 %. Für sich genommen ein beachtliches Stück vom Kuchen, aber es lässt sich erkennen, dass der Konzern schon heute nicht allein ist. An zweiter Stelle kommt BYD mit 10 %, das als chinesisches Unternehmen enorm von den dortigen Subventionen und dem damit verbundenen Wachstum profitiert. Alle weiteren Marktanteile liegen unter 10 % und verteilen sich auf andere Konzerne wie BMW oder Volkswagen.

Bis 2028 soll das Marktvolumen auf bis zu 800 Mrd. US-Dollar steigen, was einem jährlichen Wachstum in Höhe von 22,6 % entspricht. Getrieben wird dieses starke Wachstum von staatlichen Subventionen und der steigenden Nachfrage nach klimafreundlichen Technologien.

Man sollte den Blickwinkel erweitern

Man könnte nun durchaus argumentieren, dass Tesla bei gleichbleibendem Marktanteil im Jahr 2028 in absoluten Zahlen einfach viel mehr Umsatz – und hoffentlich auch Gewinn – generieren würde. Diese Argumentation macht in meinen Augen auch Sinn.

Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob nicht ein großer Teil von diesen Aussichten bereits in der Tesla-Aktie eingepreist ist. Immerhin liegt die Marktkapitalisierung von Tesla bei etwa 630 Mrd. US-Dollar (Stand: 19.03.2021). Das bedeutet, dass sich der Umsatz des Unternehmens bis 2028 mehr als verdoppeln müsste, um bei etwa gleichbleibendem Marktanteil auf ein von mir als fair erachtetes KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) von 10 zu kommen (auf Basis der aktuellen Marktkapitalisierung). Wer das KUV niedriger sehen möchte, müsste noch mehr Umsatzwachstum voraussetzen.

In Anbetracht des Marktpotenzials finde ich es daher sinnvoll, auf Unternehmen zu setzen, die sich nach und nach ebenfalls gut für die Elektromobilität aufstellen. Viele Autobauer werden nach wie vor zu fairen Bewertungen und wesentlich niedrigeren Marktkapitalisierungen gehandelt. Die Basis, um vom stark wachsenden Markt überproportional zu profitieren und Marktanteile zu gewinnen, sehe ich daher als attraktiver an.

Langfristig denkende Investoren sollten nicht den Fehler begehen, sich auf sogenannte Trendaktien zu versteifen. Dabei läuft man Gefahr, das große Ganze zu übersehen, wodurch man großartige Chancen liegen lassen könnte.

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Offenlegung: Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla und empfiehlt BMW.

Motley Fool Deutschland 2021