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Tesla öffnet sein Supercharger-Netzwerk erstmals für andere Elektroautos - Im Rahmen eines Feldversuchs in Europa

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Wenn der Feldversuch gut läuft, dürften bald auch die deutschen Supercharger von anderen E-Autos genutzt werden können.
Wenn der Feldversuch gut läuft, dürften bald auch die deutschen Supercharger von anderen E-Autos genutzt werden können.

Elon Musk hatte bereits im Juli auf Twitter angekündigt, dass Teslas markeneigenes und gut ausgebautes Schnelladenetzwerk noch 2021 auch von Elektroautos anderer Hersteller genutzt werden kann. Wie die Agentur Reuters berichtet, geht der amerikanische Autobauer jetzt den ersten Schritt, indem er die Ladesäulen an zehn über die gesamten Niederlande verteilten Standorten für andere E-Fahrzeuge nutzbar macht.

E-Auto-Fahrer benötigen nur die Tesla-App

Kompatibel sind alle Fahrzeuge, die über den genormten CCS-Anschluss verfügen, also mit Gleich- und Wechselstrom geladen werden können. Die Fahrer der elektrisch angetriebenen Fremdfabrikate müssen in den Niederlanden ansässig sein. Den Zugang zu den Ladesäulen bekommen sie über die Tesla-App. Der Autobauer wird jede einzelne überwachen, um dafür zu sorgen, dass keine Staus entstehen. Teslas dürfen die ausgewählten Supercharger nämlich wie gewohnt weiter nutzen.

Bis 2023 soll sich die Zahl verdreifachen

Bei anderen E-Autos werden die Ladekosten dezent höher liegen, da Tesla die Ausgaben für die Anpassungen in den Preis mit einberechnet. Letzterer kann jedoch mithilfe einer Ladenetz-Mitgliedschaft gesenkt werden. Der Hersteller betreibt weltweit über 25.000 Supercharger. Ein hochrangiger Manager hat angekündigt, dass sich diese Zahl bis 2023 verdreifachen soll. Durch die Öffnung des Ladenetzes soll nach Aussage des Unternehmens der Siegeszug des Elektroantriebs beschleunigt werden.

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